HP-Notebook meldet nach Speicheraufrüstung: Memory incompatible (2E3)

Nach einer Aufrüstung des Arbeitsspeichers von 4 GB auf 8 GB meldete ein neueres HP-Notebook beim Rechnerstart: Memory incompatible (2E3).

Eigentlich war ich mir sicher, das ich die richtigen Speichermodule reingesteckt habe. Das Notebook verwendete DDR3-1600er Module in SO-DIMM-Bauweise. Und genau das habe ich installiert.

Dann habe ich mir nochmal das Originalmodul genauer angeschaut. Obwohl das optisch und auch von den Daten her gleich ist, handelt es sich beim Original um „Low Voltage“-Speicher.

Low Voltage wird vor allem bei Notebooks oder stromsparenden Rechnern eingesetzt, da hier mit niedrigerer Spannung entsprechend Energie gespart werden kann, was sich positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt. Steckt man nun normalen Speicher rein, kann das zwar funktionieren, aber er wird mit einer zu niedrigen Spannung betrieben und kann somit instabil laufen.

Die Lösung war dann auch ganze einfach: kaum hatte ich das richtige Speichermodul in Low Voltage-Bauweise reingesteckt, schon war die Meldung verschwunden. Was lerne ich daraus: Auch wenn ein Speichermodul optisch gleich aussieht und die Werte augenscheinlich passen, kann es doch noch einen Unterschied geben – also Augen auf beim Speicherkauf.

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