FritzBox – was tun bei instabiler DSL-Verbindung

Da habe ich nun von der Telekom das Produkt „Pseudo-DSL 16000“. Warum Pseudo? Nun – weil ich 16.000 zahle und aus der Leitung kommen 12.000. Aber damit nicht genug: Wenn man sich mit der immensen Leitungsgeschwindigkeit im DSL-Ghetto dann mal ein Streaming-Video anschaut kommt schnell die Ernüchterung: warum bricht das alle 20 Minuten ab. Warum läuft Internet-Radio nie stabil?

Beim Blick in die Logs meiner Fritz-Box ist mir dann aufgefallen, das sehr häufig Einträge wie der rot markierte drinnen standen. „DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung). Wenn man zu dem Zeitpunkt auf die Fritz Box schaut, blinkt dann auch das DSL-Licht.

DSL-Sync

Die Abhilfe ist relativ einfach. Man geht an seiner FritzBox auf den Bereich „Internet / DSL-Informationen / Störsicherheit“. Hier kann man dann die Regler vorsichtig etwas nach links bewegen. Hier ist ausprobieren angesagt. Das Motto sollte lauten: so weit nach links wie nötig, so weit rechts wie möglich. Je weiter die Regler stehen, desto langsamer wird die (meist ohnehin schon langsame) DSL-Verbindung. Aber lieber eine stabile Verbindung mit DSL 9000 als eine instabile mit DSL 12.000.

Mit den gezeigten Einstellungen läuft meine Box mit Werten zwischen 9.500 und 10.000 relativ stabil. Wenn ich alles auf „maximale Performance“ stelle, habe ich zwar DSL 12.000 aber dafür auch 10 und mehr Unterbrechungen am Tag, was so nicht geht.

DSL-Sync2

Unabhängig davon bleibt aber meine Forderung: Liebe Telekom – ihr müsst leistungsabhängig bezahlt werden. Ich Zahle ca. 35 EUR für einen DSL 16.000 Anschluß und bekomme nur DSL 10.000 stabil geliefert. Also stehen euch eigentlich nur 21,88 EUR zu. Genau das wird dann auch der Grund sein, warum ich mich sobald der Glasfaserausbau im Ort fertig ist von euch verabschiede und zu M-Net wechseln werde. Danke – die Zeit mit euch war nicht immer schön…

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