iOS – Batteriezustand ermitteln

Wer kennt es nicht – da kauft man ein gebrauchtes iPhone oder iPad und würde gerne wissen, wie der Zustand der Batterie ist. Oder man hat einfach nur das Gefühl, das die Batterie nicht mehr so toll ist, möchte aber vor einem kostenpflichtigen Tausch des Akkus wissen, wie der Status denn wirklich ist.

Im AppStore gibt es hierfür eine gute App: Battery Life

Einfach installieren und etwas laufen lassen.

Relativ schnell wird einem dann der Verschleißgrad des Akkus angezeigt. Ich habe es mit einigen Geräten getestet und das Ergebnis war auch wie erwartet – die Geräte mit alter Batterie wurden rot angezeigt, die bei denen die Batterie gefühlt noch gut ist waren grün oder gelb.

Die App an sich ist kostenlos, aber werbeverseucht. Die Werbung kann man aber mit einem In-App-Kauf abschalten.

Wechsel von iPhone zu Android – kein SMS-Empfang mehr!?

Ein Bekannter wechselte kürzlich von einem iPhone auf ein Android-Handy (unverständlich, aber naja…). Seitdem bekommt er von anderen iPhone-Nutzern keine SMS mehr.

Das Problem ist relativ einfach erklärt: Seine Handynummer, die er behalten hat, ist noch bei iMessage angemeldet und die anderen iPhones versuchen nun iMessage zu verschicken, die aber am Android-Handy nicht ankommen.

Die Lösung ist relativ simpel.

Auf
https://selfsolve.apple.com/deregister-imessage/de/de

kann man sich schnell und einfach von iMessage und Facetime abmelden. Es gibt zwei Möglichkeiten – entweder wenn man das iPhone noch hat, dann geht’s über die Einstellungen, oder wenn man es nicht mehr hat, dann bekommt man eine Bestätigungs-SMS.

iPad/iPhone startet nach Update nicht mehr – Maßnahmen zur Wiederbelebung

Jetzt ist es passiert – ich habe an einem iPad ein iOS-Update gemacht und danach zeigte es nur noch den Apfel auf dem Display an. Alle weiteren Versuche endeten auch immer mit einem Apfel auf dem Display.

Was macht man nun?

Wir benötigen einen Windows- oder Mac-Rechner mit installiertem iTunes. Dann schaltet man das iPad aus. Dann drückt man den Home-Button und hält ihn gedrückt, während man das iPad mit dem Rechner verbindet. Am iPad wird nun das iTunes-Symbol angezeigt und iTunes sollte sich mit der untenstehenden Meldung äußern:

Zunächst kann man „Aktualisieren“ ausprobieren. Hier wird das iOS nochmal installiert, und die Daten sollten erhalten bleiben. In meinem Fall half nur ein „Wiederherstellen“ weiter, was im Prinzip einer kompletten Neuinstallation incl. Formatierung entspricht. Hierbei gehen die Daten verloren, d.h. man kann danach seine (hoffentlich) vorhandene Datensicherung zurücksichern.

Betrugsmasche – Webseiten geben vor, den Safari-Browser unter iOS zu sperren

Seit einigen Tagen gibt es eine neue Betrugsmasche im Internet. Diesmal sind iPhone- und iPad-Nutzer betroffen. Wird im Safari-Browser eine „versuchte“ Seite geöffnet, das durchaus mit Links in Mails oder Facebook passieren kann, so geht diese scheinbar nicht mehr zu. Der Browser lässt sich zwar in den Hintergrund bewegen, aber ansonsten sieht er gesperrt aus.

Der Hinweis, der angeblich vom Bundeskriminalamt kommt, fordert zur Zahlung von 200 EUR oder ähnlichen Beträgen mittels iTunes-Karten auf. Wenn man kurz darüber nachdenkt, kommt man vermutlich von selber drauf, das unsere Strafverfolgungsbehörden  niemals per iTunes-Guthabenkarten bezahlt werden wollen.

Was tun als Betroffener? Ganze einfach: Das ganze wird mit einem JavaScript realisiert und somit bekommt man das auf zwei Arten wieder weg:

Zuerst sollte man unter „Einstellungen / Safari / Erweitert“ den Punkt „JavaScript“ deaktivieren. Danach einfach den Browser öffnen und die Seite schließen. Wenn das erledigt ist, JavaScript wieder aktivieren, da es doch von vielen Homepages benötigt wird.

Wenn das nicht funktioniert, dann hilft zuverlässig unter „Einstellungen / Safari“ der Punkt „Verlauf und Websitedaten löschen“. Dann sind allerdings der Browserverlauf und alle geöffneten Webseiten auch entfernt.

 

Apples Gegenmaßnahmen gegen iCloud-Kalender-SPAM

In diesem Artikel habe ich über das Problem mit dem iCloud-Kalender-SPAM berichtet.

Neu ist nun, das Nutzer vom Dekstop-Browser aus über www.icloud.com auch eine Möglichkeit haben, eine Einladung als SPAM abzulehnen. Hierbei wird dann Apple benachrichtigt, und die Einladung ohne Info an den Absender gelöscht. In den Apps auf iPhone, iPad und Mac fehlt diese Funktion zur Zeit leider noch.

Google Mail als Exchange Konto am iPhone einrichten

WICHTIG: So wie es aussieht hat Google den Exchange-Dienst für Neuanmeldungen (nicht für Bestandsnutzer) zum 31.01.2013 eingestellt. Bestehende Geräte funktionieren aber noch bzw. kann man auch erneut einrichten!

 

Ich würde mich hier über Erfahrungsberichte (z.B. als Kommentar zu diesem Artikel) sehr freuen!

 

Am iPhone kann ein Googlemail-Konto auch als Exchange-Konto eingerichtet werden. Die Einrichtung selbst ist ein kleines bisschen aufwändiger als die eines Googlemail-Kontos als IMAP-Account. Aber dafür gibt es folgende Vorteile:

  • Mails kommen nahezu in Echtzeit an (Push-Service)
  • Kalender wird mit synchronisiert
  • Kontakte werden synchronisiert und können bequem am PC bearbeitet werden
  • Gerätewechsel und parallele Nutzung von anderen Geräten (z.B. Android) problemlos möglich.

Google nutzt hierfür die Technik von Microsoft Exchange, macht dafür aber nicht wirklich groß Werbung (warum eigentlich?). Hier nun eine Anleitung, wie die Einrichtung am einfachsten geht.

Zunächst geht man am iPhone in die Einstellungen und dort auf „Mail, Kontakte, Kalender“ und dann „Account hinzufügen“.

 

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Hier muss man nun unbedingt „Microsoft Exchange“ auswählen. Nicht Google Mail, sonst wird es ein normaler IMAP-Account ohne die obenstehenden Vorteile!

 

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Nun muss folgendes eingegen werden:

E-Mail und Benutzername: vollständige Googlemail-Adresse (z.B. meineadresse@nullgooglemail.com)

Domain und Beschreibung: leer lassen

Kennwort: Ihr Googlemail-Kennwort

Sollte nun eine Fehlermeldung über ein Zertifikat, das nicht überprüft werden konnte erscheinen, kann diese einfach mit „Akzeptieren“ bestätigt werden.

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Nun taucht ein neues Feld „Server“ auf. Hier tragen Sie m.google.com ein.

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Nune kann man noch angeben, was synchronisiert werden soll bzw. was nicht. Ich empfehle, Mails, Kontakte und Kalender (also alles) zu synchronisieren. Mit „Fertig“ wird die Einrichtung soweit abgeschlossen. Im Bereich „Datenabgleich“ sollte man nun noch „Push“ aktivieren, damit Mails auch wirklich in Echtzeit ankommen.

Soweit wäre die Einrichtung nun erledigt. Eine Kleinigkeit gibt es aber noch zu beachten: Hat man Googlemail so eingerichtet, das es Mails mit einer anderen Absenderadresse verschickt, so wird das in Googlemail nicht beachtet. Aber auch hierfür gibt es eine ganz einfache, aber leider nicht ganz triviale Lösung:

Rufen Sie im Browser Ihres iPhones folgende Adresse auf: https://m.google.com/sync/settings/

Danke an Hendrik für den Hinweis auf die geänderte URL – er hat hierzu auch einen Blogbeitrag verfasst.

Die bisher hier immer notwendige Änderung der Sprache auf Englisch ist bei mir jetzt scheinbar nicht mehr nötig. Nun melden Sie sich mit Ihren Googlemail-Zugangsdaten an (Sign in with your Google account anklicken).

Nun wählen Sie ihr iPhone in der Liste aus.

 

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Wählen Sie nun „Enable Send Mail As for this device“ aus. Hiermit wird die in den Einstellungen von Googlemail geänderte Absenderadresse auch für das Exchange-Konto übernommen. Unten kann noch ausgewählt werden, welche Kalender synchronsiert werden sollen (nur falls mehrere vorhanden sind).

Vorher muss natürlich in der Weboberfläche von Googlemail der Versand mit abweichender Adresse aktiviert werden. Das erfolgt hier.

 

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Ich wünsche viel Erfolg bei der Nutzung von Googlemail als Exchange-Konto am iPhone und freue mich auf Rückmeldungen, Fragen und Anregungen!

SPAM im iPhone/iPad-Kalender – was tun?

SPAM kommt neuerdings nicht nur per Mail, sondern auch direkt in die Kalender von iPhones und iPads. Die SPAM-Versender schicken dazu Einladungen an alle möglichen und unmöglichen iCloud-Mailadressen, die dann automatisch im Kalender angezeigt werden. Das Fatale: es gibt nur die Möglichkeit, den Termin anzunehmen oder abzulehnen. In beiden Fällen bekommt der Absender eine E-Mail.

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Darum sollte man das keinesfalls tun, da der Absender sonst über die Existenz der eigenen iCloud-Adresse unterrichtet wird. Mehr SPAM oder im schlimmsten Fall auch Hacking-Versuche auf den eigenen iCloud-Account sind die Folge.

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Leider gibt es aktuell nur einen etwas umständlichen Weg, diesen SPAM zu entfernen.

Zunächst geht man im Kalender auf den Punkt „Kalender“. Es werden nun alle vorhandenen Kalender angezeigt. Dann wählt man „Bearbeiten“ aus. Nun geht man im Bereich „iCloud“ auf „Hinzufügen“.

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Dem neu anzulegenden Kalender gibt man nun einen einprägsamen Namen. Ich wähle hier mal „Kill“. Dann auf „Fertig“

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Jetzt geht man wieder zurück zum Kalender, und wählt unten „Eingang“ aus.

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Hier findet man nun den SPAM-Eintrag. den wählt man nun zum Bearbeiten aus und wählt als Kalender den „Kill“-Kalender.

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Dann geht man wieder zurück zum Kalender, wählt unten „Kalender“ aus, geht dort wieder auf „Bearbeiten“. Dann wählt man den „Kill-Kalender“ und geht unten auf „Kalender löschen“. Ganz wichtig: unbedingt sicherstellen, das man den Kill-Kalender löscht und nicht irgendwas anderes!

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Und schon sind die SPAM-Einträge weg, ohne das der Absender eine Nachricht bekommen hat.

Ergänzung 12.12.2016 – Apple hat nun wohl erste Maßnahmen ergriffen. Leider momentan nur im Desktop Browser. Details hier.

iOS – Geführten Zugriff einrichten

Für ein iPad, das als Surftablet in einem öffentlich zugänglichen Bereich angebracht ist, musste sichergestellt werden, das nur wirklich der Browser genutzt werden kann und sonst nichts. Zu meiner Überraschung kann das das Gerät von Haus aus. Das ganze nennt sich „geführter Zugriff“, obwohl es eigentlich mehr eine Art Kindersicherung ist, da man hiermit sicherstellen kann, das nur eine einzelne App, oder bestimmte Bereich einer einzelnen App genutzt werden können.

Zunächst muss der Zugriff über „Einstellungen – Allgemein – Bedienungshilfen – Geführter Zugriff“ eingeschaltet werden. Hier muss man auch den Code vergeben, mit dem man diese Einstellung später wieder zurücknehmen kann.

Danach öffnet man die App, die man für den geführten Zugriff nutzen will, in meinem Beispiel den Safari-Browser. Dann drückt man 3x hintereinander die Home-Taste. Einstellungen kann man anpassen, indem man nochmal 3x hintereinander die Home-Taste drückt und den vorher vergebenen Code eingibt. An dieser Stelle kann man den geführten Zugriff auch deaktivieren.

Alles in allem eine gute Funktion, mit der man einfach verhindern kann, das z.B. jemand in die Einstellungen des Gerätes geht und dort Unsinn anstellt.

ios-gefuehrter-zugriff

iOS – Geräteverwaltung mit SimpleMDM

Mobile Device Management, also die Möglichkeit ein iOS-Gerät aus der Ferne zu verwalten wird oft angeprochen, aber meistens dann aufgrund der Kosten oder der Anforderungen an Server usw. wieder sein gelassen.

Ich habe mit SimpleMDM einen Anbieter gefunden, der das von kostenlos bis sehr preiswert macht. Die ersten 5 Geräte sind kostenfrei, jedes weitere kostet 2 US-Dollar pro Monat. Die Geräteeinrichtung geht am iPad oder iPhone schnell über die Bühne. Zunächst legt man in der Weboberfläche mit „Enroll Device“ ein neues Gerät an. Dann bekommt man einen QR-Code angezeigt. Mit einem QR-Leser landet man dann gleich auf der richtigen Seite (alternativ kann man die angezeigte Einrichtungs-URL auch in Safari eintippen). Es wird ein Geräteprofil heruntergeladen und danach die SimpleMDM-App auf dem Gerät installiert.

In der Weboberläche kann man nun folgendes tun:

Anzeigen der Gerätedaten

Apps auf das Gerät ausbringen

  • Nachricht ans Gerät schicken
  • Gerät sperren
  • Gerät fern-löschen
  • Gerätecode (Passcode) löschen
  • Gerät orten

simple-mdm

Texte in Whatsapp formatieren – so gehts!

Kaum jemand weiß es – da die Funktion nicht so offensichtlich ist. Aber es funktioniert: man kann formatierten Text mit Whatsapp verschicken – also fett, kursiv oder durchgestrichen.

Und so gehts:

_kursiver Text_

*fetter Text*

~durchgestrichener Text~

Somit wird aus dieser Eingabe

whatsapp1

diese Nachricht:

whatsapp2

Das ganze funktioniert sowohl am iPhone als auch unter Android. Viel Spaß damit!