Fehler- und Hinweismeldungen generieren

Für einen Ausdruck benötigte ich eine Windows-Fehlermeldung bzw. ein Fenster, das so ähnlich aussieht wie eine Windows-Fehlermeldung. In Google fand ich einige Infos, wie man sowas mit VBS-Script zusammenbauen kann. Problem 1 war aber, das ich gerade nur einen Linux-Rechner zur Hand hatte und Problem 2, das man damit die Schaltflächen nicht individuell betiteln konnte.

Nach einiger Suche fand ich dann den Atom Smasher’s Error Message Generator. Mit diesem Online-Dienst kann man schnell und einfach eine Meldung zusammenklicken und dann als PNG-Grafikdatei herunterladen.

Einfach mal ausprobieren 😉

win-error-message

Rückblick – meine Handys

Heute kam mir mal in den Sinn: wie viele Handys hatte ich eigentlich schon und was für welche waren das?

In den Zeiten relativ kurzlebiger Smartphones, ist es mal gut, hier den Überblick zu bekommen und auch zu sehen: Was konnten die Geräte damals eigentlich. Darum versuche ich mich mal an einem Rückblick:

sagemrc7151999-2000: Sagem RC 715
Das Gerät konnte nur telefonieren. Kein Internet, keine MMS, Kamera oder ähnliches gab es damals auch noch nicht. Und ganz übel: SMS konnte man zwar verschicken, aber dazu nicht das Adressbuch der SIM nutzen. Ergebnis: ich musste mir wichtige Handynummern merken. Das Handy war leider nach knapp 1 1/2 Jahren defekt.

 

15_27_38_Motorola_Timeport_P70892000-2001: Motorola Timeport 7089
Das erste Triband-Handys überhaupt am Deutschen Markt. Ich habe das dann gleich in den USA im Urlaub dabei gehabt, aber aufgrund der unglaublichen Roaming-Kosten in der damaligen Zeit nur 1x kurz verwendet. Das Problem mit dem SMS-Versand gab es auch hier noch und fürs Internet war soweit ich weiß ein einfachster WAP-Browser integriert, der aber nicht wirklich was konnte. Erst kürzlich habe ich den Akku getauscht – es funktioniert auch heute noch!

 

2002-2003: Siemens S40
Das war das wohl schönste Handy das Siemens je gebaut hat. Und eines der letzten, bevor die Handy-Sparte von Siemens eingestellt wurde. Die Vorteile des Gerätes sind mit „schön“ auch schon umfassend beschrieben: Es lag gut in der Hand, sah toll aus und die blaue Display- und Tastaturbeleuchtung wirkten einfach elegant. Schlecht an dem Handy waren: es hängte sich dauernd auf, die Software hatte unzählige Fehler, der integrierte WAP-Browser zauberte oft monochromen Datenmüll aufs Display und am Schluß verschwanden einzelne Menüpunkte spurlos vom Gerät. Ich hatte es zweimal zur Reparatur eingeschickt, aber es wurde nicht besser. Am Ende seiner Lebensdauer (und des Vertrages) konnte ich es nicht mehr einschalten.

 

t6102004-2005: Sony Ericsson T610i (in silber)
Mein erstes Handy mit Farbdisplay, eingebauter Kamera, Java-Apps, Bluetooth, Mail-Anwendung und Internet-Browser (der sogar recht gut funktionierte). Aber noch immer waren bei T-Mobile Datenverbindungen so teuer, das diese Funktionen nur selten genutzt wurden. Funktioniert hat es aber immer prima und es tut auch heute noch seinen Dienst, wenn man den Akku mal wieder lädt. Spitze und von mir gerne genutzt war die Möglichkeit, per Bluetooth Spiele gegen andere T610i-Benutzer in unmittelbarer Nähe zu spielen. Die Minigolf-Anwendung war schon fast legendär.

 

w800i2006-2007: Sony Ericsson W800i
Von meinem Chef (der das gleiche hatte) auch als „oranger Knochen“ bezeichnet. Besseres Display und bessere Kamera mit Leuchte zeichneten das Handy aus. Als Zubehör hatte ich einen Aufsteckblitz und einen kleinen Radiosender mit dem man dann MP3 auch ans UKW-Radio senden konnte. Es war auch das erste Handy das ich hatte, das ein integriertes UKW-Radio hatte.

 

Treo2008-2009: Palm Treo 650
Mein erstes SmartPhone das sich als solches bezeichnen durfte. Leider hat Palm dann die Weiterentwicklung und auch Software-Updates hierfür eingestellt. Aber es hatte schon viel, was auch heutige Handys haben.

 

x8002010: Glofiish X800
Mein erstes und auch letztes Smartphone mit Windows-Betriebssystem. Das war noch nicht das Windows-Phone-System von heute, sondern Windows CE. Das ganze war einfach nur schlecht und langsam. Genau genommen war es unbenutzbar. Ein echter Fehlkauf und ich war froh, als ich das Ding wieder los wurde…

 

83102011: Blackberry 8310
Das erstaunliche am Blackberry waren die geringen Datenmengen die hier über die Leitung gingen. Für E-Mails war das Gerät echt super geeignet. Für den Betrieb dieses Gerätes benötigte man einen speziellen Blackberry-Tarif. Darum hatte ich das Gerät auch nur kurz. Toll an dem Gerät war die Akkulaufzeit. Von allen Smartphones die ich bisher hatte, hatte dieses die höchste.

2012-2016: iPhone 4
Bisher mein bestes Telefon: kann alles und ich bin zufrieden.

2016: iPhone 5S
Leider unterstützte mein iPhone 4 nur iOS 7, worauf zwischenzeitlich viele neue Anwendungen nicht mehr liefen. Das war für mich der Grund, das Gerät auszutauschen. Aber ich behalte mein iPhone 4 erstmal als MP3-Player – dafür ist es noch gut geeignet!

Technik-Museum: mein Handspring Visor

2016-03-09_10-20-33_IMG_8670Lange vor iPhone und iPad gab es die Firma Palm, die den damals beliebten Palm PDA produzierte. Und ganz am Anfang gab es da noch die Firma Handspring, die quasi die Billig-Variante davon herstellte: den Hanspring Visor. Das Gerät ist Software-Kompatibel mit den Palm-PDAs und ich hatte damals eines.

Nun ist mir letzte Woche mein Handspring Visor wieder in die Hände gefallen. Ich konnte nicht anders, als 2 AAA-Batterien einzulegen und das Gerät starten. Nach dem Start die leichte Ernüchterung: keine Daten mehr auf dem Gerät, da der Speicher seinen Inhalt verliert, wenn die Batterie leer ist. Aber kein Problem – ich hatte damals ja ein Handspring-BackupModul, eine Art übergroßer SD-Karte auf die man das Gerät sichern konnte. Schnell das Backup-Modul eingesteckt. Letzte Datensicherung war 2004 und auf Restore geklickt.

2016-03-09_10-20-48_IMG_867110 Minuten und einen Neustart später war die alte Oberfläche mit allen Anwendungen von Damals wieder da. Ein Traum.

Hier die Statistik in Zahlen:

Palm OS 3.1H2, 259 Adressen, 547 E-Mails, freier Speicher 5,7 MB, RAM 16 MB, ROM 3 MB.

Was Anwendungen angeht, hatte ich meistens Business-Anwendungen drauf, so z.B. funSMS 3, in dem ich jetzt auf das Archiv meiner uralten SMS zugreifen kann. Aber auch einige wenige Spiele hat mein Visor installiert: SimCity oder das legendäre Chess Genius.

Als ich nach gut 30 Minuten Blick in die Vergangenheit mein iPhone wieder in die Hand nahm, war das wie eine super-schnelle Zeitreise: ich war erschlagen von den Farbicons und den Tönen meines iPhones. Toll war, das vieles was heute mit dem iPhone geht, auch damals mit deutlich weniger Prozessorpower und Speicher auch funktionierte. Zwar nicht so schön bunt, aber auch schnell und gut.

Mann sollte öfters mal einen Blick in die Vergangenheit wagen und falls man noch alte Technik zu Hause hat, diese einfach mal wieder reaktivieren. Bei mir kamen damit einige gute Erinnerungen an „früher“ zurück.

Mobilität 2005 vs. heute

Am Wochenende habe ich zu Hause mein Arbeitszimmer aufgeräumt. Dabei ist mir ein Sonderdruck der Zeitschrift „Notebook“ aus dem Jahre 2004 in die Hände gefallen.

In dem Sonderdruck geht es um die beliebten Palm-PDAs, die wir auch damals bei meinem Arbeitgeber mit der in dem Artikel erwähnten Technik im Einsatz hatten. Das interessante daran ist, das wir vor 12 Jahren schon vieles tun konnten, was wir auch heute mit dem iPhone als selbstverständlich sehen:

  • Zugriff auf unsere Informationen von überall
  • Mails unterwegs
  • Drahtlose Schnittstellen zu anderen Geräten
  • Telefon und Organizer in einem Gerät

Schade das es dann am „Ende“ so schnell mit Palm den Bach herunter ging. Mich hätte sehr interessiert, wie die Entwicklung weitergegangen wäre, wenn nicht der Ausverkauf an HP stattgefunden hätte.

Ich habe den Artikel von 2004 mal eingescannt: Notebook – Sonderausgabe 7/2004

Stilblüte der Woche: Wir brauchen Mäuse

E-Mail eines Kollegen der bei uns für Büroartikel zuständig ist an mich: „Unsere Kollegin XYZ benötigt zwei PC-Mäuse. Hast Du welche“.

Antwort von mir: „Alle Computer in der Abteilung wurden jeweils mit einer Maus ausgestattet. Wenn was defekt ist, tauschen wir es natürlich gerne. Dann soll sie sich aber direkt bei uns in der IT melden.“

Antwort vom Kollegen: „… sie wollte doch keine PC-Mäuse, sondern Tipp-Ex-Mäuse…“.

Ohne Worte!