Strg + Alt + Entf in Remote Desktop-Sitzung vom Mac aus eingeben, um das Passwort zu ändern

Vom Mac aus nutze ich zur Verwaltung von Windows-Servern den Microsoft-Remote-Desktop Client. Nun stellte sich kürzlich die Frage, wie man das Passwort ändern kann, da es ja keine Entf-Taste am Mac gibt, um in das entsprechende Menü zu gelangen.

Es gibt nun mehrere Möglichkeiten:

Windows-Tastatur anschließen: will ich nicht, ist am MacBook Pro nicht so schön.

Per Kommandozeile: net user Benutzername neuesPasswort  – ist zwar ok, aber auch nicht die universelle Lösung

Das einfachste, naheliegendste, aber man braucht etwas zur Lösung: Entf ist am Mac die Tastenkombination fn + Backspace. Also muss man statt Strg + Alt + Entf die Tasten Control + Alt/Option + fn + Backspace (Pfeil nach links) drücken und schon ist alles ganze einfach.

Linux – Dateien anzeigen, die in den letzten X Tagen erstellt oder geändert wurden

Unter Linux ist es relativ leicht, alle Dateien rekursiv unterhalb des aktuellen Verzeichnisses anzeigen zu lassen, die in den letzten X Tagen geändert wurden:

find ./ -mtime -3

Dieser Befehl gibt alles Dateien aus, die in den letzten 3 Tagen geändert oder erstellt wurden.

Andersherum geht es natürlich auch – wenn man statt -3 z.B. +3 angibt, werden alle Dateien ausgegeben, die älter als 3 Tage sind.

E-Mail „Final Reminder – Expiration Offer“ für eine Domain erhalten – was ist das?

Für meine Domain mit der Endung „.space“ habe ich kürzlich die untenstehende Mail erhalten. Auf den ersten, flüchtigen Blick hat es für mich fast so ausgesehen, als ob ich meine Domain für 86 USD verlängern lassen müsse. Als ich dann aber den Text genauer gelesen habe, stellte ich fest, das es ein „Angebot“ für SEO (Suchmaschinenoptimierung) sei und keine Rechnung.

Also – wer auch solche Mails bekommt: Löschtaste betätigen! Mehr ist so ein komisches Angebot nicht wert.

Plesk Onyx Server – Upgrade von mySQL auf MariaDB 10.1

Nachdem ich einen neuen Server mit CentOS 7 aufgesetzt habe und darauf Plesk Onyx als Administrationsoberfläche installiert habe, musste ich feststellen, das darauf mySQL Server 5.5 lief. Da ich einige bestehende Datenbanken übernehmen musste, brauchte ich da was neueres.

Wie so oft im Internet fand ich viele falsche Anleitungen, wie man das macht. Hier nun die zusammengefasste und richtige Fassung:

Zunächst muss man die Version 10.1 von MariaDB installieren. 10.2 wird von Plesk noch nicht voll unterstützt. Was auch immer das bedeutet – ich wollte es nicht ausprobieren. Die Anleitung gibt es bei Plesk.

Theoretisch ist damit das Update auch schon erledigt. Aber ganz vollständig ist die Anleitung leider noch nicht, da die Datenbankstruktur selbst hiermit noch nicht upgedated wurde, was man an Einträgen im Log sieht.

Abschließend muss man noch mit dem Befehl

MYSQL_PWD=`cat /etc/psa/.psa.shadow` mysql_upgrade -uadmin

die Datenbankstruktur aktualisieren – und schon funktioniert alles mit MariaDB 10.1.

Nachdem ich dann aber den Watchdog wieder aktiviert habe und den Server neu startete, stellte ich fest, das der Watchdog mit der MariaDB nicht umzugehen wusste. Ich habe da dann noch vom Watchdog eine Mail bekommen, das die Überwachung von MySQL deaktiviert wurde.

Die Lösung: in den Einstellungen vom MySQL-Dienst im Watchdog musste ich die Befehle für das Starten und Beenden des Services anpassen, wie im folgenden Screenshot. Und damit wurde dann auch MariaDB wieder überwacht.

Aus PO Dateien die MO-Dateien erstellen

Für ein WordPress-Projekt musste ich deutschsprachige Übersetzungsdateien herunterladen, die als PO-Dateien vom Hersteller geliefert wurden. Das entsprechende WordPress-Plugin benötigte an der Stelle aber eine PO-Datei.

Die Linux-Kommandozeile half hier mal wieder weiter – und zwar der Befehl

msgfmt -o de.mo de.po

Bei meinem Debian war der Befehl von Haus aus verfügbar, d.h. ich musste nichts nachinstallieren. Auf einem anderen Rechner fehlte es hingegen. Mit apt-get install gettext kann man das aber problemlos nachinstallieren.

Und mir blieb der Weg zu komischen Web-Translator-Diensten die auch PO in MO wandeln können sollen erspart.

Vinpok Bolt – das erste magnetische USB-C Kabel für das MacBook

Ich bin ja total begeistert von meinem neuen MacBook Pro (late 2016er Modell). Aber eines stört mich im Vergleich zu meinem uralten MacBook: Das USB-C Stromkabel. Am alten MacBook war das mit der magnetischen MagSafe-Halterung befestigt. Ist man über das Kabel gestolpert, ist einfach der Stecker abgegangen. Beim neuen Modell fällt dann halt einfach das MacBook vom Tisch. Nicht gut.

Scheinbar bin ich mit dem Problem aber nicht alleine und so gibt es auf Indiegogo jetzt eine Groundfounding-Kampagne, die hier eine Lösung versprechen soll: Ein kleines Steckerteil, das im USB-C Anschluß des Macs bleiben kann und eine magnetische Kupplung dahinter. Zwei Stück kosten incl. Porto 50 USD. Klar das ich das unbedingt brauche, da ich schon öfters über das Kabel gestolpert bin. Die Kampagne läuft noch etwas über eine Woche – also noch ist Zeit, sich sowas zu bestellen.

Geliefert werden soll das ganze im Oktober 2017. Wie immer bei Groundfounding ist natürlich ein gewisses Risiko dabei, das es Verzögerungen gibt, oder man aus welchen Gründen auch immer mal nichts erhält. Aber trotzdem: „haben will“…

Ein Kind krempelt alles um – den Überblick nicht verlieren mit Baby Tracker

Gerade in den ersten Tagen, als wir unseren Nachwuchs „neu“ hatten, gab es bei uns öfters die Diskussion: Wann war der letzte Windelwechsel? Wann wurde sie das letzte mal gestillt?

Wir haben festgestellt, das dies mit „wir erinnern uns daran“ oder aufschreiben auf Papier nicht so gut funktioniert. Also haben wir nach einer Lösung gesucht, wie man das Problem mit iPhone und iPad lösen kann. Vorgabe war: es sollte eine App sein, die man auf mehreren Geräten installieren kann und die die Daten über alle Geräte synchronisiert. Somit können sowohl Mama als auch Papa Daten eingeben oder den aktuellen „Babystatus“ abfragen.

Dann habe ich einige Apps ausprobiert. Wirklich gut gepasst hat aber nur eine: Der Babytracker.

Mit der App kann man Stillen, Flasche geben, Windelwechsel, Milch abpumpen, Schlafzeiten und Gewichtsentwicklung sowie wichtige Entwicklungsschritte erfassen und kann diese in der App auch relativ gut auswerten. Und man kommt auch so an seine Daten wieder ran: Man kann die Daten als Archiv exportieren, das mehrere CSV-Dateien enthält, die man dann z.B. mit LibreOffice öffnen kann.

In der Grundversion ist die App kostenlos. Man kann die Werbung abschalten und zusätzliche Auswertefunktionen für ein paar EUR freischalten lassen. Das war mir das dann auch wert.

Alles in allen eine schöne App, die uns gut dabei hilft den Babyalltag zu meistern.

Lubuntu & ownCloud – doppelte Passworteingabe verhindern

Unter Lubuntu habe ich den ownCloud-Client installiert. Leider fragt mich der Rechner nun nach jeder Anmeldung nach dem Passwort für den Schlüsselbund. Unter Ubuntu selbst hingegen kommt diese Abfrage nicht.

Das ganze kann man recht einfach abstellen. Zunächst installiert man mit  sudo apt-get install libpam-gnome-keyring  das passende Paket. Nach einer Ab- und Anmeldung sieht der Dialog von eben so aus:

Neu ist nun die Option „Diesen Schlüsselbund beim Anmelden automatisch entsperren“. Diese aktiviert man, und schon kommt diese Meldung nicht mehr!

Detailiert ist das ganze im Ubuntu-Wiki beschrieben.

 

Aus kompliziert wird einfach – Frühjahrsputz hier im Knowblog

Nicht nur zu Hause, auch auf Internet-Seiten muss man mal Frühjahrsputz machen – auch wenn es damit jetzt Sommer geworden ist. Letzte Woche habe ich schon damit angefangen und es heute fertiggestellt: Vieles was nicht mehr benötigt wird habe ich entsorgt, nervige Einstellungen wie die Facebook-Integration deaktiviert und die ganzen überflüssigen und nervigen sowie teilweise schlechten Beitragsbilder entfernt, was bei den vielen Beiträgen leider etwas gedauert hat. Auch die Tags bei den Artikeln werden jetzt nicht mehr gepflegt, da diese kaum genutzt wurden.

Großer Vorteil der Aktion: die Seite lädt jetzt deutlich schneller und sieht grafisch schlichter aus.

Jetzt ist es fertig und das neue, einfachere Design steht. Hoffe es gefällt euch.

WhatsApp Account löschen – so gehts richtig!

Gründe seinen WhatsApp-Account zu löschen gibt es viele. Einer davon wäre Datenschutz und Zusammenarbeit mit Facebook. Aber wie macht man es richtig? Wer denkt es reicht die App einfach zu löschen: Falsch! Dann ist die App zwar nicht mehr auf dem Handy, aber Dinge wie Chatverlauf, Profilbild und Status liegen nach wie vor am Server von WhatsApp und können dort wieder abgerufen werden. Außerdem sieht es für andere dann noch immer so aus, als würde man WhatsApp nutzen und man ist auch in den WhatsApp-Gruppen nach wie vor Mitglied.

Hier nun das richtige (erprobte) Vorgehen.

Zunächst öffnet man in der WhatsApp-App die Einstellungen und geht da auf „Account“.

Da gibt es dann den Punkt „Meinen Account löschen“.

Nun muss man seine Handynummer eingeben.

 

Nun wird man noch nach dem Grund gefragt, warum man seinen Account löschen will. Diese Angabe ist allerdings freiwillig.

Und jetzt ein letztes mal Bestätigen und schon ist man seinen WhatsApp-Account losl.