Microsoft Word – Datumsformat in Serienbriefen anpassen

Ich bin kein Fan von Microsoft Word, da ich lieber das kostenlose LibreOffice verwende. Aber ich darf/muss Microsoft Word (natürlich) supporten. Im Zusammenhang mit Serienbriefen gibt es hier meine Lieblingsfrage: „Ich habe in Excel schon die Formatierung des Datums angepasst, aber Word schreibt im Serienbrief statt 24. Februar 2016 immer 02/24/2016“.

Das ganze kann man realtiv einfach ändern, wenn man weiß wie. Zunächst fügt man das Datumsfeld als Seriendruckfeld wie gewohnt ein. Dann mit der rechten Maustaste das Feld anklicken und „Feldfunktionen ein“ auswählen.

Das Seriendruckfeld ist nun grau hinterlegt und es steht {MERGEFIELD „Datum“} am Bildscrhim. Setzen Sie den Cursor direkt hinter das zweite Anführungszeichen des Feldnamens, also noch vor die geschweifte Klammer und Fügen Sie dort nach einem Leerzeichen folgendes ein:

DATE \@ „dd. MMMM yyyy“

Danach sollte das Feld so aussehen:

{MERGEFIELD „Datum“ DATE \@ „dd. MMMM yyyy“}

Ein weiteres Beispiel wären Zahlenfelder – hier kann z.B. folgender Code helfen, das Tausender-Trennzeichen und zwei Nachkommstellen auszudrucken:

{MERGEFIELD Zahlenfeld \# „#.##0,00}

Eine sehr nützliche Tastenkombination in diesem Zusammenhang ist Alt + F9 – damit kann man die Ansicht der Formatierungsoptionen ein- und ausschalten.

Rasbperry Pi – Programm automatisch starten lassen

Für mein kleines Projekt eines automatischen Displays mit dem Raspberry Pi war es außerdem erforderlich, das er nach dem Start der grafischen LXDE Oberfläche einen Webbrowser im Vollbildmodus startet. Leider gibt es in LXDE keinen Autostart-Ordner, wie ich das von Windows her kenne. Aber natürlich gibt es auch hier eine Lösung.

Zunächst ist die Datei /etc/xdg/lxsession/LXDE/autostart   mit diesem Inhalt anzulegen:

@lxpanel –profile LXDE
@pcmanfm –desktop –profile LXDE
@/home/pi/startme.sh

Dann legt man eine Datei /home/pi/startme.sh  mit diesem Inhalt an:

sleep 30
chromium-browser –kiosk http://webadresse

Und schon haben wir genau das was wir benötigen: Der installierte Chromium-Browser startet nach einer Wartezeit von 30 Sekunden. Die Wartezeit habe ich eingebaut, da manchmal die Netzwerkverbindung erst nach einigen Sekunden richtig funktionierte und ich damit das Problem umging.

Beim Chromium-Browser empfehlen sich noch folgende Parameter mit anzugeben:

–noerrdialogs –diable-session-crashed-bubble –disable-infobars

Dadurch wird verhindert, das irgendwelche Hinweise vom Chromium angezeigt werden. Im aktuellen Raspian Jessie ist Chromium nicht mehr direkt aus den APT-Quellen installierbar. Hierzu werde ich demnächst noch einen kleinen Artikel schreiben.

Raspberry Pi – Bildschirmschoner zuverlässig ausschalten

Ich durfte einige Raspberry PIs für Wanddisplays installieren, was auch problemlos geklappt hat. Einzige Hürde war der Bildschirmschoner, der mir immer wieder dazwischen funkte. Leider waren alle Anleitungen im Internet dazu veraltet oder funktionierten nicht.

Darum nun hier meine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man den Bildschirmschoner am Raspberry Pi zuverlässig deaktivieren kann.

Datei /etc/khd/config editieren (Info: unter Raspian Jessie gibt es diese Datei nicht mehr – da sind dann nur der restlichen Dateien in diesem Artikel zu ändern):

BLANK_TIME=0
BLANK_DPMS=off
POWERDOWN_TIME=0

Neues Verzeichnis anlegen:  /etc/X11/xorg.conf.d

In diesem Verzeichnis eine neue Datei anlegen, beispielsweise mit dem Namen 01-disable-monitor-off.conf

Mit einem beliebigen Editor in der Datei folgendes eintragen:

Section “ServerFlags”
Option “BlankTime” “0″
Option “StandbyTime” “0″
Option “SuspendTime” “0″
Option “OffTime” “0″
EndSection

Und dann noch – Datei  ~/.xinitrc anlegen mit diesem Inhalt:

xset s off
xset -dpms
xset s noblank
exec /etc/alternatives/x-session-manager

Jetzt noch den Rasperry Pi neu starten und schon ist es vorbei mit Bildschirmschoner und Energiespar-Funktionen die ihn schlafen schicken. Somit stand meinem Projekt eines permanent eingeschalteten Displays nichts mehr im Wege.

MOOC – Online lernen bei open.hpi.de

Um eine kreative Pause am PC zu Hause sinnvoll nutzen zu können, war ich auf der Suche nach einem sinnvollen Zeitvertreib.

Dabei stieß ich auf open.hpi.de, die kostenlose Online-Lernplattform des Hasso Plattner Instituts der Universität Potsdam.

Zu jedem Thema gibt es mehr oder weniger kurze, aber gut gemachte Lernvideos und danach ein kurzes Wissensquiz. Zum Ende der Woche dann jeweils eine Hausaufgabe, die bewertet wird.

Für die Teilnahme kann man ein Teilnahmezertifikat erhalten, wenn man mindestens 50% des Lerninhalts bearbeitet hat und ein bewertetes Zeugnis gibt es dann für Lerninhalte und Hausaufgaben.

Mein erster Kurs dort war „Social Media – What No One has Told You about Privacy“. Neben den eigentlichen Lerninhalten war das auch eine prima Übung für die Englische Sprache. Aktuell besuche ich dort den Kurs „Sicherheit im Internet“, der auch sehr gut gemacht ist und die Lerninhalte gut vermittelt. Mein Tipp: einfach mal vorbeischauen und testen!

Mobilfunk Netzabeckung

Immer wieder benötige ich im Job Informationen zur Netzabdeckung der 3 Deutschen Mobilfunkprovider. Und jedes mal darf ich auf neues nach den Netzabdeckungs-Karten googeln.

Darum habe ich diese hier in einem Beitrag übersichtlich zusammengestellt.

D1 – Telekom

D2 – Vodafone

O2

Wichtig ist zu wissen, das bei allen Mobilfunkanbietern die Angaben Schätzwerte ist, d.h. selbst wenn auf der Karte angezeigt wird, das Mobilfunkversorgung vorhanden ist, dies in der Praxis insbesondere in Gebäuden durchaus anders aussehen kann. Aber als grober Anhaltspunkt sind sie sehr hilfreich.

mySQL: InnoDB, riesige ibdata1 verkleinern

Testweise musste ich kürzlich an meinem Linux-Server (auf dem auch dieses Blog läuft), eine sehr große Datenmenge in eine mySQL-Datenbank importieren. Importiert wurden ca. 37 Mio. Datensätze. Das Ergebnis war eine ca. 1,2 GB große Datei /var/lib/mysql/ibdata1

Nachdem ich die Datenbank nicht mehr benötigte habe ich sie wieder gelöscht. Zuerst die Tabellen und dann die ganze Datenbank. Nun dachte ich mir, der Speicherplatz würde wieder freigegeben werden. Leider Fehlanzeige! Die ibdata1 war nach wie vor 1,2 GB groß.

Nach viel Recherche im Internet fand ich leider keine Lösung, die mich total überzeugte.

Das einzige brauchbare was ich fand war das hier, was dann auch zum Erfolg führte:

  1. Datenbank sichern mit dem Befehl  mysqldump –all-databases -p > dbsicherung.sql
  2. Die Datei /etc/mysql/my.cnf um den Eintrag „innodb_file_per_table“ im Abschnitt [mysqld] ergänzt, damit pro Tabelle eine Datei angelegt wird, die dann auch beim löschen der Tabelle gelöscht wird.
  3. MySQL mit dem Befehl /etc/init.d/mysql stop  beenden
  4. Sicherheitshalber das Datenverzeichnis sichern mit den Befehlen:
    1.   mv /var/lib/mysql/ibdata1 /root/ibdata-backup/
    2.   mv /var/lib/mysql/lib_logfile* /root/ibdata-backup/
  5. MySQL wieder starten mit  /etc/init.d/mysql start
  6. Die Daten wieder importieren mit dem Befehl  mysql -u root -p < dbsicherung.sql

Die Datei dbsicherung.sql und die gesicherten Daten in /root/ibdata-backup/ habe ich sicherheitshalber noch einige Tage aufgehoben und nachdem dann alles reibungslos funktionierte wieder gelöscht.

Nach dieser Aktion belegte mySQL nur noch ca. 80 MB auf meiner Platte, was dann eine deutliche Verbesserung darstellte.

Wie immer bei solchen Tipps: das nachmachen erfolgt auf eigenes Risiko – ich kann keinen Support und keine Haftung übernehmen!

 

Krypto-Trojaner wie Locky auf dem Vormarsch

Seit einigen Tagen sind Krypto-Trojaner wie Locky oder Tesla-Crypt auf dem Vormarsch. Einmal auf dem Rechner werden alle Daten verschlüsselt und sind nur nach einer Lösegeldzahlung von mehreren 100 USD oder mehr wieder zugänglich. Wenn überhaupt, denn selbst wenn bezahlt wird, ist nicht sicher, ob man seine Daten jemals wieder sieht.

Wie kann man sich schützen?

  • Mails aus unbekannter Quelle immer sehr kritisch betrachten, Anhänge nicht öffnen
  • Mails mit Anhängen auch aus bekannten Quellen erst nach Rücksprache mit dem Absender öffnen
  • Daten sichern, z.B. auf einer externen Festplatte. Wichtig ist, das diese aber nur während der Datensicherung mit dem Rechner verbunden ist, da sonst auch die Sicherungsplatte mit verschlüsselt wird.
  • Microsoft Office so konfigurieren, das Makros nicht oder nur nach Rückfrage ausgeführt werden. Die wenigsten Anwender benötigen Macros.
  • Betriebssystem und Virenscanner immer aktuell halten.

Verbreitet werden diese Viren übrigens per Mail – der Text klingt interessant und soll zum öffnen des Anhangs motivieren. Eine solche Beispielmail wäre diese hier:

Trojaner1

WordPress: Troubleshooting Beitrags-Editor

Erst kürzlich stand ich vor dem Problem, das der WordPress-Editor weiß blieb und die Buttons fehlten. Als ich mit der Maus in den weißen Bereich klickte, sah ich, das dort sehr wohl Text vorhanden war, der aber nur beim markieren sichtbar wurde.

Verzweifelt suchte ich im Internet nach einer Lösung und fand sehr viel, aber nicht alles führt mich zum Ziel. Hier meine Checkliste, was in dem Fall zu tun ist:

  1. Browser prüfen – der Webbrowser kann durchaus für das Problem verantwortlich sein. Zunächst mal den Browsercache löschen und einen anderen Browser verwenden.
  2. Plugin TinyMCE – das ist wohl öfters mal ein Grund für derartige Probleme. Abhilfe: Das im Ordner /wp-includes/js/tinymce enthaltene JavaScript löschen, das Plugin nochmal herunterladen und die JavaScript-Datei per FTP in dieses Verzeichnis wieder reinkopieren.
  3. Fehlerhafte Themes können auch eine Ursache sein. Hier hilft es, mal kurz auf eines der Standardthemes wie TwentySixteen zu wechseln. Tritt das Problem hier nicht auf, dann liegt es am Theme.
  4. Defekte Mediendateien verhindern teilweise auch die richtige Funktion des Editors. Hierzu einfach in der Mediathek nach Bildern suchen, für die keine Vorschau angezeigt wird, und diese löschen. Die Ursache für defekte Mediendateien liegt häufig an einem zu niedrigen PHP-Speicherlimit. Das dann einfach hochsetzen – z.B. auf 512 MB.
  5. Die Adresse der Seite unter „Einstellungen / Allgemein“ prüfen und ggf. korrigieren.
  6. Und wenn alles nichts hilft und der Text trotzdem noch weiß dargestellt wird und der Editor nicht funktioniert, dann hilft  noch eines: in der Datei wp-config.php möglichst weit oben diesen Eintrag hinzufügen:
    define('CONCATENATE_SCRIPTS', false);

Ich hoffe ich konnte hiermit weiterhelfen und freue mich auf Kommentare!

 

Kurz vorgestellt: Kostenlose Fotos

PixabayImmer wieder benötige ich mal ein Foto – sei es für eine Internetseite, um eine Infomail etwas aufzupeppen, für ein Blog wie dieses oder für ein anderes Projekt. Hier sind natürlich die Bildrechte zu beachten und für diese Themen lohnt sich eine kostenpflichtige Bildagentur kaum.

Die Lösung für mich ist Pixabay. Dort kann man über 570.000 Fotos herunterladen, die frei von Urheberrechten sind und unter Creative Commons CC0 veröffentlicht sind. Diese dürfen heruntergeladen, verändert und auch kommerziell genutzt werden.

Fazit: ein sehr brauchbarer Dienst, der mir schon oft sehr gute Dienste geleistet hat. Auch dieses Beitragsbild ist übrigens von Pixabay.

Blog@Work – Start frei!

Mit diesem ersten Eintrag starte ich nun meinen Blog@Work. Beruflich befasse ich mich mit Computern und so werde ich hier nach und nach alles was mir zu IT-Themen einfällt und was ich für wichtig halte, einstellen.

Auch wenn es der Titel nahelegt: natürlich schreibe ich den Blog in meiner Freizeit und nicht während meiner Arbeitszeit.

Viel Spaß beim lesen und natürlich freue ich mich über Kommentare!