1. Geburtstag dieses Blogs

Heute feiert mein Blog@Work seinen ersten Geburtstag! Happy Birthday – feiere schön im Kreise deiner Digitalen Verwandtschaft und Freunde.

Ursprünglich war diese Seite nur als digitaler Notizzettel für mich gedacht, damit ich wichtige Infos immer im Zugriff habe und nicht lange suchen muss. Aber die vielen Zugriffe auf dieses Blog und die zahlreichen Kommentare zeigen mir: der Notizzettel ist auch für andere hilfreich. Das freut mich natürlich!

Wechsel von iPhone zu Android – kein SMS-Empfang mehr!?

Ein Bekannter wechselte kürzlich von einem iPhone auf ein Android-Handy (unverständlich, aber naja…). Seitdem bekommt er von anderen iPhone-Nutzern keine SMS mehr.

Das Problem ist relativ einfach erklärt: Seine Handynummer, die er behalten hat, ist noch bei iMessage angemeldet und die anderen iPhones versuchen nun iMessage zu verschicken, die aber am Android-Handy nicht ankommen.

Die Lösung ist relativ simpel.

Auf
https://selfsolve.apple.com/deregister-imessage/de/de

kann man sich schnell und einfach von iMessage und Facetime abmelden. Es gibt zwei Möglichkeiten – entweder wenn man das iPhone noch hat, dann geht’s über die Einstellungen, oder wenn man es nicht mehr hat, dann bekommt man eine Bestätigungs-SMS.

Linux – Konfigurationsdateien ohne Kommentar- und Leerzeilen ausgeben

Konfigurationsdateien unter Linux können recht unhandlich werden. Jetzt hatte ich kürzlich eine Squid-Konfigurationsdatei hier, die über 7.000 Zeilen lang war, wobei fast alles Kommentarzeilen oder Leerzeilen waren. Für eine bessere Übersichtlichkeit und Wartung wollte ich nun alles außer den Kommentaren und Leerzeilen ausgeben lassen.

grep -v „^#“ /etc/squid/squid.conf | sed -e ‚/^$/d‘

Dieser Befehl hat mir dann weitergeholfen. Als Ergebnis kommen dann nur die reinen Konfigurationszeilen raus.

Der grep-Befehl lässt zunächst nur alle Zeilen durch, die nicht mit „#“ anfangen. Der sed-Befehl entfernt dann alle Leerzeilen.

Das Ergebnis kann man dann in eine Datei umleiten und die dann als neue Konfigurationsdatei nutzen. Es empfiehlt sich aber, die alte Konfig-Datei zu sichern, da die Kommentare doch manchmal sinnvoll sind.

LibreOffice Präsentationen verkleinern und Hilfe bei extrem langer Speicherdauer

Eine Kollegin hatte eine LibreOffice-Präsentation, die beim speichern extrem lange Zeit (mehr als 10 Minuten) benötigt hat. Außerdem war die Präsentation über 15 MB groß und musste um sie per Mail zu verschicken verkleinert werden.

Beide Probleme kann man mit Bordmitteln von LibreOffice bequem und einfach beheben – der Menüpunkt „Extras / Präsentation komprimieren“ hilft hier weiter.

Beim Schritt 3 kann man die JPEG-Qualität in % angeben. Kleinere Werte bedeuten kleinere Dateien, aber auch schlechtere Bildqualität. Empfehlenswert sind hier Werte von 70 bis 80%, da man hier einen guten Kompromiss zwischen Qualität und Dateigröße erreichen kann.

Die rot markierte Option „Verknüpfungen zu externen Grafiken lösen“ behebt das Problem, das LibreOffice extrem lange Zeit benötigt oder auch gar nicht mehr reagiert, wenn man eine Datei abspeichern will. Das Problem entsteht meist indem man Inhalte über die Zwischenablage einfügt und dann ggf. Verknüpfungen auf externe Netzwerkressourcen bestehen. Hier werden diese Netzwerkdaten lokal in die Datei integriert und alles ist dann wieder schnell. (vereinfacht ausgedrückt).

OLE-Objekte sind auch ein weiterer Grund für lange Speicherzeiten oder Kompatibilitätsprobleme. Sowas entsteht z.B. wenn man eine Excel-Tabelle in eine LibreOffice-Präsentation einfügt. Vorteile von OLE ist, das man das Objekt noch bearbeiten kann. Nachteil ist aber, das es relativ groß und langsam ist bzw. auf Rechnern ohne die eingebettete Anwendung (in dem Beispiel MS Excel) nicht bearbeitet werden kann. Müssen die Daten nicht mehr nachträglich geändert werden, kann man hier die Option wie im Bild gezeigt auswählen. Muss man noch Änderungen vornehmen, sollte man diese Option aber nicht aktivieren.

Auf der letzten Seite wird dann noch eine Zusammenfassung angezeigt. In meinem Beispiel wurde die Präsentation von 14,2 MB auf 7,3 MB verkleinert.

Es empfiehlt sich hier immer an dieser Stelle, nur mit einer Kopie des Dokuments zu arbeiten und die unkomprimierte Version als Archivkopie stehen zu lassen. Hat man beispielsweise die JPG-Qualität zu niedrig gesetzt, hat man sonst keine Möglichkeit mehr, die dann sehr schlechte Qualität der Präsentation wieder auf akzeptables Niveau zu bringen.

Fazit: Diese gut versteckte Funktion in LibreOffice sollte jeder kennen, der häufig mit Präsentationen arbeitet und diese auch mit anderen Personen per Mail austauschen muss.

 

iPad/iPhone startet nach Update nicht mehr – Maßnahmen zur Wiederbelebung

Jetzt ist es passiert – ich habe an einem iPad ein iOS-Update gemacht und danach zeigte es nur noch den Apfel auf dem Display an. Alle weiteren Versuche endeten auch immer mit einem Apfel auf dem Display.

Was macht man nun?

Wir benötigen einen Windows- oder Mac-Rechner mit installiertem iTunes. Dann schaltet man das iPad aus. Dann drückt man den Home-Button und hält ihn gedrückt, während man das iPad mit dem Rechner verbindet. Am iPad wird nun das iTunes-Symbol angezeigt und iTunes sollte sich mit der untenstehenden Meldung äußern:

Zunächst kann man „Aktualisieren“ ausprobieren. Hier wird das iOS nochmal installiert, und die Daten sollten erhalten bleiben. In meinem Fall half nur ein „Wiederherstellen“ weiter, was im Prinzip einer kompletten Neuinstallation incl. Formatierung entspricht. Hierbei gehen die Daten verloren, d.h. man kann danach seine (hoffentlich) vorhandene Datensicherung zurücksichern.

CDs am Mac brennen oder kopieren

Früher (ja – das Wort nutze ich in letzter Zeit häufig) hatte ich an meinem Windows-PC die Software Nero, um damit bequem und einfach CDs zu brennen. Hauptsächlich machte ich damit 3 Dinge:

  • CDs 1:1 kopieren
  • Daten auf CD kopieren
  • Musik-CDs mit CD-Text fürs Auto erstellen

Die ersten beiden Punkte habe ich am Mac auch mit zusätzlicher Software realisiert, den letzten mit Bordmitteln.

Die kostenlose Brennsoftware „Burn“ ist zwar schon etwas älter, funktioniert aber auch in der aktuellen MacOS-Version noch immer problemlos. Die Software kann man kostenfrei hier bei SourceForge herunterladen.

Nach der Installation öffnet sich ein kleines, übersichtliches Fenster in dem man Daten, Audio, Video oder Kopie auswählen kann. Das ganze ist relativ selbsterklärend und funktioniert einfach. Für das was ich brauche an sich genau das richtige Tool, darum verwende ich das fast immer.

Bei meiner Suche nach einer Brenn-Software bin ich aber noch auf ein anderes Tool gestossen: LiquidCD. Beim Hersteller selbst kann man das nicht mehr herunterladen, aber bei ComputerBild wurde ich dann fündig.

Die Oberfläche ist etwas schöner als bei Burn, aber vom Funktionsumfang her ist sie kaum unterschiedlich. Außer das es noch einen Punkt „Fotos“ gibt.

 

Und zu guter letzt dann noch die Themenstellung, wie man eine Musik-CD mit iTunes erstellen kann, die dann auch CD-Text dabei hat, der auf dem Display im Auto angezeigt wird. Das geht sogar mit Bordmitteln sehr einfach. Zunächst importiert man die Musik in iTunes. Dann erstellt man mit „Ablage / Neu / Playlist“ eine neue Plalist und fügt hier alles hinzu, was man auf die CD brennen will. Hat man das erledigt, führt der Befehl „Ablage / Playlist auf Disc brennen“ zum Erfolg.

LibreOffice – bestimmte Zeilen oder Spalten auf jeder Seite andrucken

Eine Kollegin hatte ein langes LibreOffice Calc-Arbeitsblatt mit sehr vielen Datenzeilen darin. Nun wollte sie, das eine mehrzeilige Überschrift, die aber nicht in der ersten Zeile begonn, auf jeder Seite mit angedruckt wird. Meine spontante Idee mit Kopfzeilen waren keine Hilfe, da man eine Kopfzeile zwar nutzen kann um eine Seitenzahl oder den Dokumentnamen anzudrucken, nicht aber um passgenau die Beschriftung der Spalten anzubringen.

Vereinfacht habe ich das mal hier dargestellt – die rot markierten Zeilen sollten auf der Seite oben gedruckt werden, die Zeilen 1 und 2 nur auf der ersten Seite.

Die Lösung:

Der Menüpunkt „Format / Druckbereiche / Bearbeiten…“ öffnet dieses Fenster. Hier wählt man „Wiederholungszeilen / -benutzerdefiniert-“ aus. Rechts kann man dann entweder die Zeilenzahl in der Form $Zeilennummer_Start:$Zeilennummer_Ende reinschreiben, oder diese mit der Schaltfläche rechts davon mit der Maus markieren. Wenn man jetzt mit „OK“ bestätigt, hat man auch schon den gewünschten Effekt erreicht.

In meinem Beispiel würde es auch noch Sinn machen die Leerzeile 6 mit aufzunehmen, da sonst auf der zweiten Seite keine Leerzeile zwischen Überschrift und Daten gedruckt wird. Mit dem Menüpunkt „Datei / Druckvorschau“ kann man sich sofort vom Ergebnis am Bildschirm überzeugen, ohne unnötig Papier zu verschwenden.

Das ganze kann man übrigens auch mit Spalten machen – hier hilft dann das Feld „Wiederholungsspalten“ weiter.

TeamSpeak 3 am Windows Server dauerhaft starten lassen

Kürzlich durfte ich einen TeamSpeak 3-Server auf einem Windows-Server installieren. An sich kein Problem, wenn man die Software nach jeder Anmeldung manuell startet. Schlecht ist das aber, wenn man die Software in einer RDP-Sitzung laufen lässt und dann z.B. durch versehentliche Abmeldung oder einen Server-Neustart danach der Teamspeak-Server nicht mehr läuft. Es musste also eine Lösung her, die TeamSpeak zuverlässig beim starten des Servers startete. Im Internet fand ich einiges dazu, aber das meiste war mit kostenpflichtigen Tools realisiert. Dabei geht es ganz einfach mit Bordmitteln!

Zunächst sollte man den TS3-Server einmalig manuell starten, damit man den Server-Key angezeigt bekommt, den man später zur Administration benötigt. Danach kann man ihn gleich wieder beenden.

Jetzt startet man am Server die Aufgabenplanung und legt hier eine neue „einfache Aufgabe“ an. Ich habe mal einzelne Screenshots davon gemacht.

Der Name und die Beschreibung sind eigentlich egal.

Über den Trigger wird gesteuert, wann die Aufgabe gestartet werden soll – hier macht nur „Beim Start des Computers“ Sinn.

Die Aktion muss „Programm starten“ heißen. Als Programm hinterlegt man den kompletten Pfad zur ts3server.exe. Bei „Starten in“ habe ich später auch noch den Pfad des TS3-Verzeichnisses eingetragen – vermutlich ist das hier an der Stelle schon sinnvoll.

Danach bearbeitet man die Aufgabe nochmal, da man hier noch zwei Dinge ändern sollte.

Zunächst auf der Registerkarte „Allgemein“ – hier muss „Unabhängig von der Benutzeranmeldung ausführen“ ausgewählt sein. Wenn man das Fenster später mit „OK“ verlässt, muss man gültige Anmeldedaten eingeben!

Auf der Registerkarte „Trigger“ sollte man die Aktion nochmal bearbeiten und „Verzögern für 1 Minute“ aktivieren. Ansonsten kann es sein, das der Server gestartet wird, bevor die Netzwerkverbindung verfügbar ist, was dann nicht funktioniert und auch wenn die Netzwerkverbindung später hergestellt wird, nicht immer zuverlässig klappt. 1 Minute hat sich bei mir als guten Wert erwiesen.

Und zu guter letzt sollte man die Optionen auf „Einstellungen“ so setzen, wie im folgenden Screenshot zu sehen.

Das wars dann auch schon mit der Konfiguration. Wenn auf dem Server nichts lebensnotweniges läuft, sollte man jetzt mal einen Neustart machen, um es zu testen.

Ich habe es bei mir mit Windows Server 2012 durchgeführt, aber es sollte auch auf Client-Windows-Betriebssystemen wie Windows 7 oder Windows 10 in ähnlicher Weiße funktionieren.

Und wer jetzt meint, TeamSpeak sei nur für Gamer interessant, den muss ich enttäuschen! Hier ging es um eine qualitativ hochwertige Tonübertragung zu einem Webinar…