Vermeintlichte Mail von Amazon – „Auffällige Aktivitäten in Ihrem Kundenkonto“

Aktuell kursiert mal wieder ein Mail von Amazon mit dem Betreff „Auffällige Aktivitäten in Ihrem Kundenkonto“.

Im Gegensatz zu den üblichen, offensichtlichen Betrugs-Mails, ist diese auffallend gut gemacht. Aber wie immer bei solchen Mails: löschen, auf keinen Fall auf den Link klicken (wegen der Gefahr, damit Schadsoftware auf den Rechner zu bekommen) und auf überhaupt keinen Fall hier irgendwelche Zugangsdaten eingeben!

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Flexibler CSV-Import- und Export mit LibreOffice

Immer wieder muss ich Daten aus LibreOffice exportieren. Jede meiner „Zielanwendungen“ braucht ein anderes Format, die eine benötigt CSV mit Tabulator getrennt, die andere CSV mit Strichpunkten. In Microsoft Excel ist das relativ umständlich, in LibreOffice geht das richtig einfach. Einfach Datei / Speichern unter, dann als Dateityp „Text CSV“ auswählen und unten „Filtereinstellungen bearbeiten“ anhaken.

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Die Abfrage die nun kommt kann man mit „Aktuelles Format beibehalten“ bestätigen – oder man nimmt den Haken raus und bekommt den Hinweis nicht mehr.

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Nun kommt das Fenster mit den Filtereinstellungen. Im ersten Feld kann man den Zeichensatz festlegen. Benötigt man z.B. UTF-8 oder etwas spezielles, ist das hier kein Problem. Im zweiten Feld legt man den Feldtrenner fest, also das was zwischen den einzelnen Datenfeldern steht. Neben den auswählbaren Werten kann man hier auch eigene Werte eintragen!

Das Ergebnis ist dann

Datenfeld1<FELDTRENNER>Datenfeld2<FELDTRENNER>Datenfeld3…

Im dritten Feld gibt man den Texttrenner vor. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man als Feldtrenner ein Leerzeichen hat, und in den Datenfeldern auch Leerzeichen vorkommen. Hier muss man sich dann nach dem jeweiligen Wunsch der Importanwendung richten. Ergebnis:

<TEXTTRENNER>Datenfeld1<TEXTTRENNER><FELDTRENNER><TEXTTRENNER>Datenfeld2<TEXTTRENNER><FELDTRENNER><TEXTTRENNER>Datenfeld3<TEXTTRENNER>…

 

Kommen wir nun zum Import von CSV-Dateien.

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Wichtig ist, das man hier bei Datei / Öffnen „Text CSV“ auswählt, welches im Bereich der Tabellen-Formate steht. Es gibt auch nochmal ein „Text“ im Bereich der Textdateien, das ist das falsche!

Nun sollte das Fenster „Textimport“ zu sehen sein, in dem man eigentlich alles einstellen kann, was irgendwie Sinn macht.

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Ganz oben wählt man den passenden Zeichensatz aus. Am besten sucht man sich dann unten im Vorschaufenster eine Textstelle, in der ein Umlaut vorkommt, wenn man sich hier nicht ganz sicher ist. Mit der Trennoption „Feste Breite“ kann man Textdateien importieren, in der die Felder nicht durch Trennzeichen getrennt sind, sondern eine feste Länge in der Datei haben, also z.B. Spalte Vorname ist 20 Zeichen, Spalte Nachname ist 25 Zeichen lang usw.

Bei „Getrennt“ kann man das passende Trennzeichen auswählen – im obigen Beispiel den Tabulator.

Und schon sieht man im Vorschaubereich, das es nun richtig aussieht:

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Klickt man nun auf eine der Spalten, kann man noch den Spaltentyp einstellen. Hat man beispielsweise Felder, die Telefonnummern enthalten, macht es Sinn, hier als Typ „Text“ auszuwählen. Lässt man hier Standard, werden die führenden Nullen abgeschnitten, was nicht so gut ist. Auch wenn LibreOffice meint, es müsse mit den importierten Werten das rechnen anfangen, was man aber nicht will, dann kann man hier auf „Text“ umstellen.

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Viel Erfolg beim Import und Export von CSV-Dateien 🙂

Google Mail als Exchange Konto am iPhone einrichten

WICHTIG: So wie es aussieht hat Google den Exchange-Dienst für Neuanmeldungen (nicht für Bestandsnutzer) zum 31.01.2013 eingestellt. Bestehende Geräte funktionieren aber noch bzw. kann man auch erneut einrichten!

 

Ich würde mich hier über Erfahrungsberichte (z.B. als Kommentar zu diesem Artikel) sehr freuen!

 

Am iPhone kann ein Googlemail-Konto auch als Exchange-Konto eingerichtet werden. Die Einrichtung selbst ist ein kleines bisschen aufwändiger als die eines Googlemail-Kontos als IMAP-Account. Aber dafür gibt es folgende Vorteile:

  • Mails kommen nahezu in Echtzeit an (Push-Service)
  • Kalender wird mit synchronisiert
  • Kontakte werden synchronisiert und können bequem am PC bearbeitet werden
  • Gerätewechsel und parallele Nutzung von anderen Geräten (z.B. Android) problemlos möglich.

Google nutzt hierfür die Technik von Microsoft Exchange, macht dafür aber nicht wirklich groß Werbung (warum eigentlich?). Hier nun eine Anleitung, wie die Einrichtung am einfachsten geht.

Zunächst geht man am iPhone in die Einstellungen und dort auf „Mail, Kontakte, Kalender“ und dann „Account hinzufügen“.

 

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Hier muss man nun unbedingt „Microsoft Exchange“ auswählen. Nicht Google Mail, sonst wird es ein normaler IMAP-Account ohne die obenstehenden Vorteile!

 

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Nun muss folgendes eingegen werden:

E-Mail und Benutzername: vollständige Googlemail-Adresse (z.B. meineadresse@nullgooglemail.com)

Domain und Beschreibung: leer lassen

Kennwort: Ihr Googlemail-Kennwort

Sollte nun eine Fehlermeldung über ein Zertifikat, das nicht überprüft werden konnte erscheinen, kann diese einfach mit „Akzeptieren“ bestätigt werden.

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Nun taucht ein neues Feld „Server“ auf. Hier tragen Sie m.google.com ein.

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Nune kann man noch angeben, was synchronisiert werden soll bzw. was nicht. Ich empfehle, Mails, Kontakte und Kalender (also alles) zu synchronisieren. Mit „Fertig“ wird die Einrichtung soweit abgeschlossen. Im Bereich „Datenabgleich“ sollte man nun noch „Push“ aktivieren, damit Mails auch wirklich in Echtzeit ankommen.

Soweit wäre die Einrichtung nun erledigt. Eine Kleinigkeit gibt es aber noch zu beachten: Hat man Googlemail so eingerichtet, das es Mails mit einer anderen Absenderadresse verschickt, so wird das in Googlemail nicht beachtet. Aber auch hierfür gibt es eine ganz einfache, aber leider nicht ganz triviale Lösung:

Rufen Sie im Browser Ihres iPhones folgende Adresse auf: https://m.google.com/sync/settings/

Danke an Hendrik für den Hinweis auf die geänderte URL – er hat hierzu auch einen Blogbeitrag verfasst.

Die bisher hier immer notwendige Änderung der Sprache auf Englisch ist bei mir jetzt scheinbar nicht mehr nötig. Nun melden Sie sich mit Ihren Googlemail-Zugangsdaten an (Sign in with your Google account anklicken).

Nun wählen Sie ihr iPhone in der Liste aus.

 

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Wählen Sie nun „Enable Send Mail As for this device“ aus. Hiermit wird die in den Einstellungen von Googlemail geänderte Absenderadresse auch für das Exchange-Konto übernommen. Unten kann noch ausgewählt werden, welche Kalender synchronsiert werden sollen (nur falls mehrere vorhanden sind).

Vorher muss natürlich in der Weboberfläche von Googlemail der Versand mit abweichender Adresse aktiviert werden. Das erfolgt hier.

 

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Ich wünsche viel Erfolg bei der Nutzung von Googlemail als Exchange-Konto am iPhone und freue mich auf Rückmeldungen, Fragen und Anregungen!

Namen mit LibreOffice Calc bearbeiten

Ich bekam kürzlich ein Office-Dokument, das ich in eine andere Anwendung importieren musste. Darin gab es eine Spalte „Vorname“ (Spalte B) und eine „Nachname“ (Spalte A). Ich brauchte aber eine Spalte mit dem Namen in der Form „Vorname Nachname“. Also dachte ich mir: kein Problem, dafür gibt es ja die Verketten-Funktion.

=VERKETTEN(A2;“ „;B2)

Das lieferte zwar das Ergebnis, aber manche Personen hatten 2 Vornamen. Ich brauchte aber nur den ersten. Also muss der Vorname am Leerzeichen getrennt werden. Nach kurzem probieren fand ich diese Lösung:

verketten1

=VERKETTEN(TEIL(B2;1;FINDEN(“ „;B2)-1);“ „;A2)

Hier wird vom Vornamen der erste Teil bis zum Leerzeichen mit einem Leerzeichen und dem Nachnamen verkettet. Ich hätte mir theoretisch das „-1“ bei der Längenangabe noch sparen können, da es genau das Leerzeichen entfernt, das ich dann mit Verketten wieder hinzufüge. Aber so bleibe ich flexibler, falls ich mal ein anderes Trennzeichen brauche. Will man den rechten Teil des Vornamens an dieser Stelle haben, muss man die Formel etwas umstellen:

verketten2

=VERKETTEN(TEIL(B2;FINDEN(“ „;B2)+1;LÄNGE(B2));“ „;A2)

Und falls man vom Vornamen nur den ersten Buchstaben braucht, also in der Form „M. Testmensch“, dann kann man hier diese Formel nutzen:

verketten3

=VERKETTEN(LINKS(B2;1);“. „;A2)

Mit diesen Formeln und Kombinationen daraus kann man sich also jede Namensliste in LibreOffice Calc so zusammenbauen, wie man sie gerade braucht. In Microsoft Office sollten diese Formeln eigentlich auch funktionieren, aber das habe ich nicht getestet.

 

Betriebssysteme und Browser – was greift hier so zu?

Ab und an ist es mal interessant, sich die Zugriffsstatistiken der eigenen Homepage anzusehen. Ich mache hier zwar keine detailierte Erfassung aller Besucher, aber eine grobe Statistik führe ich natürlich auch. Und die ist aktuell sehr interessant. Ich habe mal die letzten 3 Monate zusammengefasst.

Zunächst mal die verwendeten Browser: Firefox und Chrome machen zusammen über 60%. Der Internet Explorer und Edge Browser ist weit hinten mit etwas über 10%. Safari ist mit jeweils 8 Prozent vom Desktop und von iOS aus vertreten. Alle anderen Browser haben quasi keine Bedeutung mehr. Ich bin zwar kein Fan vom Internet Explorer, aber ich hätte schon gedacht, das der bedeutender ist.

browser-statistik

Bei den Betriebssystemen hingegen ist Windows mit 55% klar vorne. Das bedeutet aber auch, das die meisten Windows-Nutzer alternative Browser verwenden. Der Mac ist bei 12%, iOS bei 8%, Android bei 5% und Linux bei 4%

os-statistiken

Und die Gerätetyp-Statistik ist dann auch keine große Überraschung, aber immerhin sind noch 80% der Zugriffe von Desktop-Rechnern bzw. Notebooks aus. Der Anteil der Zugriffe mit Tablet oder Smartphone wächst, liegt aber noch immer unter 20%.

geraetetyp-statistik

 

 

SPAM im iPhone/iPad-Kalender – was tun?

SPAM kommt neuerdings nicht nur per Mail, sondern auch direkt in die Kalender von iPhones und iPads. Die SPAM-Versender schicken dazu Einladungen an alle möglichen und unmöglichen iCloud-Mailadressen, die dann automatisch im Kalender angezeigt werden. Das Fatale: es gibt nur die Möglichkeit, den Termin anzunehmen oder abzulehnen. In beiden Fällen bekommt der Absender eine E-Mail.

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Darum sollte man das keinesfalls tun, da der Absender sonst über die Existenz der eigenen iCloud-Adresse unterrichtet wird. Mehr SPAM oder im schlimmsten Fall auch Hacking-Versuche auf den eigenen iCloud-Account sind die Folge.

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Leider gibt es aktuell nur einen etwas umständlichen Weg, diesen SPAM zu entfernen.

Zunächst geht man im Kalender auf den Punkt „Kalender“. Es werden nun alle vorhandenen Kalender angezeigt. Dann wählt man „Bearbeiten“ aus. Nun geht man im Bereich „iCloud“ auf „Hinzufügen“.

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Dem neu anzulegenden Kalender gibt man nun einen einprägsamen Namen. Ich wähle hier mal „Kill“. Dann auf „Fertig“

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Jetzt geht man wieder zurück zum Kalender, und wählt unten „Eingang“ aus.

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Hier findet man nun den SPAM-Eintrag. den wählt man nun zum Bearbeiten aus und wählt als Kalender den „Kill“-Kalender.

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Dann geht man wieder zurück zum Kalender, wählt unten „Kalender“ aus, geht dort wieder auf „Bearbeiten“. Dann wählt man den „Kill-Kalender“ und geht unten auf „Kalender löschen“. Ganz wichtig: unbedingt sicherstellen, das man den Kill-Kalender löscht und nicht irgendwas anderes!

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Und schon sind die SPAM-Einträge weg, ohne das der Absender eine Nachricht bekommen hat.

Ergänzung 12.12.2016 – Apple hat nun wohl erste Maßnahmen ergriffen. Leider momentan nur im Desktop Browser. Details hier.

Produkttest / Kundendiensterlebnis – mein AEG Wäschetrockner Lavatherm T76484AIH

Normalerweise schreibe ich hier fast nur zu IT-Themen, aber meine aktuellen Begeisterungen für meinen Wäschetrockner bringen mich dazu, mal hierüber zu berichten.

lavathermAm 26. Februar 2013 kaufte ich mir einen AEG-Wärmepumpen-Wäschetrockner vom Modell Lavatherm T76484AIH. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit Billig-Marken sollte es Qualität sein. Was lag also näher, als ein Gerät bei AEG zu kaufen? Bisher war mir AEG für hochwertige Geräte und guten Kundendienst bekannt. Und da gerade noch das 125 Jahr Jubiläum von AEG war, gab es eine Garantieverlängerung kostenlos dazu: knapp 4 1/2 Jahre Garantie. Wow – das wars ich kaufte.

Bis Anfang Oktober verrichtete der Trockner auch ohne nennenswerte Probleme brav seinen Dienst und war sowohl bei mir als auch bei meiner Frau ein geliebtes und unkompliziertes Haushaltsgerät: Wäsche rein, einschalten, warten und die nasse Wäsche kam trocken wieder raus. Genau das erwarte ich von einem Trockner.

Mitte Oktober änderte sich das: Nasse Wäsche rein, einschalten, auch nach 6 Stunden lief das Programm noch immer und zeigte ewig lange Restzeiten an. Wäsche raus: kalt und nass… Die Anleitung meinte dazu, man sollte alle Filter reinigen. Die waren aber sauber. Aber: alle Filter nochmal ausgewaschen und weiter versucht. Ohne Ergebnis.

Am 19. Oktober dann der Entschluß: Der Werkskundendienst von AEG muss ran. Also schnell auf der Homepage von AEG das entsprechende Formular ausgefüllt. Toll – man kann sogar einen Wunschtermin vereinbaren. Also nehme ich den 27.10.2016 Nachmittags zwischen 14:30 und 17:00 Uhr. Da kann ich mir problemlos freinehmen.

Am Tag vorher allerdings die Enttäuschung: ein Anruf, das das benötigte Ersatzteil nicht vorrätig ist. Ich bin verwirrt: kann man das echt telefonisch mit der sehr groben Fehlerbeschreibung feststellen, das die Elektronik des Trockners defekt ist. Naja egal – also einen Ersatztermin vereinbart: 9. November 2016 Nachmittags. Auch da bleibe ich wieder von der Arbeit daheim. Am Tag vorher – richtig – wieder ein Anruf: Diesmal konnte ich aber nicht rangehen, da ich noch auf der Arbeit bin. Ich rufe 10 Minuten später einfach mal zurück. Am anderen Ende ist eine nette Dame, die mir erklärt, das der Termin morgen stattfindet. Warum bei mir angerufen wurde, weiß sie auch nicht. OK.

Wenige Minuten danach höre ich meine Mailbox am Festnetztelefon zu Hause ab: „Leider ist unser Techniker krank und wir müssen den Termin morgen absagen. Als Alternativtermin bieten wir Ihnen den Donnerstag, 17. Oktober 2016 Nachmittags an.“

Leicht genervt versuche ich, das telefonisch zu klären. Klar können Techniker krank werden. Dafür habe ich vollstes Verständnis. Aber: Das ist jetzt das dritte mal das ich mir frei nehmen muss, um vermutlich das Problem dann doch nicht gelöst zu bekommen. Mehrmals versuche ich der Hotline klar zu machen, das es durchaus ein Problem ist, wenn man einen Monat lang keinen Wäschetrockner hat. „Ja, das Problem kann ich nachvollziehen. Ich gebe Ihre Anfrage an unsere Beschwerdeabteilung weiter. Wenn z.B. ein Termin früher frei wird, können die Kollegen schauen ob sie was für mich tun können“, sagte mir die nette Dame am anderen Ende. Ich frage: „Wie kann denn ein früherer Termin frei werden?“ Antwort: „Vielleicht sagt jemand ab, oder hat sich zwischenzeitlich ein neues Gerät gekauft?“

Echt jetzt? Wenn sich jemand zwischenzeitlich ein neues Gerät gekauft hat, weil das von AEG noch immer unrepariert ist, dann sagt man den Termin ab. Ich bin ratlos und verabschiede mich vom Gesprächspartner.

Als ich wieder klar denken kann und die erste Frustration überstanden habe, kontaktiere ich am Abend des 08. November per Facebook die Firma AEG. Mein leicht genervter Text:

Hallo, gibt es irgendwo die Möglichkeit, meinen AEG-Wäschetrockner reparieren zu lassen? Garantie hat er noch. Problem ist: der Werkskundendienst mag nicht kommen – ich habe mir extra 2x frei genommen und einen Termin vereinbart. Beim ersten mal war das Ersatzteil nicht da (kann man sowas telefonisch feststellen) und beim zweiten mal jetzt ist der Techniker krank. Ergebnis: Seit 4 Wochen ist der Trockner kaputt und ich hab nen Berg Wäsche hier, den ich nicht weg bekomme. Hotline ist mit dem Thema überfordert und schiebt jetzt den Termin wochenweise nach vorn. Das kann doch nicht Kundenservice sein, oder?

Antwort steht noch aus, aber ich fürchte schlimmes. Der weitere Fortgang wird hier berichtet.

 

Ergänzung 09. November: knapp 23 Stunden nach meiner Anfrage ein Lebenszeichen von AEG per Facebook:

Hallo Thomas, das tut uns leid – so sollte es wirklich nicht laufen. Bitte lass uns doch deine privaten Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail Adresse und Auftragsnummer, falls vorhanden) zukommen, dann haken wir gerne bei unseren Kollegen vom Kundendienst nach und melden uns bei dir, sobald wir den aktuellen Status abgefragt haben. Wir versuchen das Ganze zu beschleunigen. Viele Grüße, dein AEG Team

Beantwortet habe ich das mit den gewünschten Daten. Ich freue mich zwar über die Antwort, aber irgendwie bringt mich das gerade auch nicht weiter. Wäsche liegt noch immer ungewaschen im Keller….

Nachtrag 10. November 2016 – Antwort von AEG per Facebook:

Hallo Thomas, danke für deinen ausführlichen Blogeintrag. Wir tun natürlich alles dafür, um deinen Fall aufzuklären und leiten deine Daten an unsere Kollegen vom Kundenservice weiter. Wir melden uns, sobald wir Neuigkeiten für dich haben und wie es in deinem Fall weitergeht. Viele Grüße, dein AEG Team

Vom Kundendienst war leider absolut nichts zu hören bisher – kein Mail, kein Anruf, kein Techniker…

Nachtrag 12. November 2016 – per Facebook von uns an AEG:

Liebes AEG-Team, wir warten noch immer auf eine Antwort! Leider hat sich bis heute niemand gemeldet. Ergebnis: wir haben jetzt einen riesigen Wäscheberg ungewaschener Wäsche hier. Heute haben wir den dann mal mit unserer AEG-Waschmaschine gewaschen. Da gleich das nächste Ärgernis: die braucht mehr als doppelt so lange wie die angezeigte Zeit – aber auch das hat der Kundendienst nie hinbekommen. Naja – als die dann endlich fertig war, durften wir fast eine Stunde lang Wäsche aufhängen – und da wir im Haus keinen Platz haben (ja, sowas gibt’s), durften wir das draussen machen. Zur Info: es ist kalt! Und wir dürfen uns nach dem Wetter richten, da sich frisch gewaschene Wäsche nicht mit Regen verträgt. Und was macht der AEG-Kundendienst, um uns zu helfen? Den Kopf in den Sand stecken und uns ignorieren. Danke.

Fakt ist: wir haben seit fast einem Monat einen defekten Wäschetrockner, der noch in der Garantiezeit ist. Der Kundendienst hat 2 Möglichkeiten zur Reparatur vergeigt. Jetzt sind wir bei der dritten Chance. Könntent ihr bitte das Problem lösen? Oder sollen wir die Sache unserem Anwalt übergeben? Mit Freundlichkeit kommt man bei AEG scheinbar nicht im geringsten weiter. Schade!

Parallel dazu mussten wir jetzt wirklich mal unsere Wäsche waschen, da das keine Dauerlösung ist, die in den Keller zu werfen. Ergebnis sieht jetzt so aus:

Wäsche auf Wäschetrockner

Nachtrag 13. November 2016: Wäsche gefriert bei diesen Temperaturen. Danke AEG – Ich habe jetzt gefrorene Socken…

Nachtrag 17. November 2016: gegen Mittag kam der versprochene Anruf vom Techniker, der sich gerade auf dem Weg befand. Also machte ich mich gegen Mittag auch auf den Heimweg. Der sehr freundliche Techniker untersuchte das Gerät. Zunächt meinte er: sieht gut aus, aber nachdem der Trockner ca. 5 Minuten lief meinte er nur noch „schlecht“… Ergebnis der Diagnose: Der Sockel, also so gut wie alles von der Trommel abwärts muss getauscht werden. Das Ersatzteil hat er gleich vor Ort bestellt und einen neuen Termin für Mittwoch 23. November ausgemacht… Es geht also weiter hier.

Nachtrag 24. November 2016: knapp 5 Wochen nach meinem ersten Anruf bei AEG heute endlich der versprochene Technikereinsatz, der alles richten sollte. Das ganze ging relativ unspektakulär über die Bühne. Der Techniker beschäftigt sich gut 2 Stunden mit dem Trockner und jetzt läuft er wieder. Stellt sich mir nur die Frage: hätte man das nicht auch früher lösen können? 5 Wochen sind einfach zu lange.

Nachtrag 1. Januar 2017: Wenige Tage nach dem Kundendiensteinsatz kam eine Mail mit einer Zufriedenheitsumfrage, die ich natürlich wahrheitsgemäß beantwortete. Am 30.12. kam dann auch noch ein Brief von Elektrolux, mit einer kleinen Entschuldigung in Form von 2x 15 EUR Tankgutscheinen. Naja – damit ist meine Enttäuschung jetzt etwas gemildert…