Update von Plesk 12.5 auf Plesk Onyx

Ich nutze ja seit längerem Plesk 12.5 um meine Linux-Server bequem zu verwalten. Seit kurzem steht nun das Update auf Plesk Onyx 17 zur Verfügung. Vorerst aber nur für „Early Adopters“. Um das Update zu bekommen, muss man in den Update-Einstellungen den Update-Kanal auf Early Adopter umstellen. In meinem Fall konnte die bestehende Plesk-Lizenz weiter genutzt werden.

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Wenn das umgestellt ist, bekommt man das Update angeboten. Auf meinem Test-Server mit Debian 8, der aber nicht allzu gut ausgestattet ist, hat es etwas über 30 Minuten(!) gedauert und das Update war fertig. Zum ersten mal seit langem ein Plesk-Update, das auf Anhieb erfolgreich war und keine Fehler verursachte. Wow.

Wesentliche Neuerungen sind:

Unterstützung von GIT

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Unterstützung von node.js

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Zahlreiche neue Sicherheitseinstellungen. So kann man auf Domainebene nun endlich vorgeben, das immer SSL verwendet werden soll, ohne das man manuell in der .htaccess etwas eintragen kann. Juhu. Aber auch sonst wurde viel Wert auf Sicherheit gelegt.

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Windows Server 2016 wird unterstützt – ok, das ist für mich als Linux-User kein Thema.

Docker kann man nutzen, aber leider nicht auf vServern die mit Virtuozzo virtualisiert sind. Schade.

System-Updates können über die Plesk-Oberfläche eingespielt werden und die Ressourcen-Nutzung kann überwacht werden.

Alle weiteren Änderungen findet man hier im offiziellen Änderungs-Dokument.

Mit meinen produktiven und wichtigen Servern werde ich noch etwas warten, aber auf den ersten Blick sieht es schonmal sehr gut aus!

 

Apple Event Oktober 2016 – Hello again

Unter dem Motto „Hello again“ lädt Apple zu seinem Event am 27. Oktober 2016 nach Cupertino ein. Schon der Ort zeigt, das dort nichts „großes“, wie das iPhone vorgestellt wird. Aber vermutlich trotzdem was wichtiges: neue Mac-Modelle. Die aktuell verfügbare Hardware wurde seit 2012 fast nicht verändert. Somit dürfen wir alle gespannt sein auf den Event am 27.

Gerade beim MacBook geht das Gerücht um, das es statt der F-Tastereihe ein OLED-Display enthalten soll, welches als eine Art Statusleiste für die aktuelle Anwendung dient. Und natürlich wird die restliche Hardware dann wieder auf dem aktuellen Stand der Zeit sein. Es wird spannend!

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Airprint nachrüsten mit Lantronix xPrint Server Home Edition

Da steht nun ein hochwertiger Farblaserdrucker, der zwar (fast) alles kann, nur mit dem iPad kann man darauf nicht drucken. Nun suchte ich nach einer fertigen Lösung, mit der man diesem (und beliebigen anderen Druckern) die AirPrint-Fähigkeit quasi nachrüsten kann. Meine Wahl fiel auf den xPrintServer Home Edition von Lantronix.

Das Gerät ist etwas größer als eine Zigarettenschachtel, wird per Kabel mit dem LAN, per USB mit dem Drucker und über ein Steckernetzteil mit Strom versorgt. Auf der Homepage des Herstellers kann man sich die Liste der unterstützten Drucker ansehen.

Anschließen war sehr einfach und schnell und ohne weitere Konfiguration hat es dann gleich auf Anhieb funktioniert: Das iPad bot den Drucker als mögliches Druckziel an. Lediglich wenn man spezielle Einstellungen machen möchte, den Namen des Druckers ändern will oder ein Firmware-Update durchführen möchte, benötigt man das einfach zu bedienende Webinterface. Hier gibts einen kleinen Punktabzug: Mit dem Safari-Browser am iPad kann man das Webinterface zwar nutzen, aber die Drucker-Einstellungen nicht ändern. Lediglich die Papiergröße konnte ich am iPad von Letter auf A4 ändern, alle anderen Konfigurationspunkte sind aber nicht auswählbar.

Neben der Home Edition gibt es auch noch eine Office-Edition, die einige weitere für mich nicht relevanten Features wie User-Management, Proxy-Server-Unterstützung, Sichern und Rücksichern der Konfiguration oder Firmware-Update per USB.

Fazit:Super Sache, wenn man Airprint nachrüsten möchte. Lohnt sich aber nur für höherwertige Drucker, da das Gerät auch etwas über 100 EUR kostet und man dann schauen muss, ob sich das lohnt.

Sicher wäre sowas auch als Selbstbaulösung mit einem Raspberry Pi machbar. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich sowas auch angreifen 😉

So sieht die angeschlossene Box aus:

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Und so das Webinterface:

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WordPress – Facebook-Vorschaubild für den Blog einstellen

Wenn jemand in Facebook auf die Hauptseite eines WordPress-Blogs verlinkt, wird das Vorschaubild aus dem letzten Artikel erstellt. Somit passt nicht immer das Bild zum eigentlichen Inhalt. Mit wenigen Handgriffen kann man dies ändern, so das auf Facebook immer das gleiche Bild – z.B. ein Blog-Logo – angezeigt wird, wenn jemand die URL der Startseite des Blogs eingibt.

Zunächst benötigt man dafür ein SEO-Plugin, wie Yoast SEO oder All in One SEO. Letzteres verwende ich hier im Beispiel.

Hier muss man im Feature-Manager zunächst den Bereich „Social Meta“ aktivieren. Danach kann man im Bereich „Homepage-Einstellungen“ sowohl den Vorschau-Text als auch das Home-Bild anpassen. Das sind dann auch die Daten, die Facebook anzeigt, wenn jemand auf den Blog verlinkt.

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iOS – Geführten Zugriff einrichten

Für ein iPad, das als Surftablet in einem öffentlich zugänglichen Bereich angebracht ist, musste sichergestellt werden, das nur wirklich der Browser genutzt werden kann und sonst nichts. Zu meiner Überraschung kann das das Gerät von Haus aus. Das ganze nennt sich „geführter Zugriff“, obwohl es eigentlich mehr eine Art Kindersicherung ist, da man hiermit sicherstellen kann, das nur eine einzelne App, oder bestimmte Bereich einer einzelnen App genutzt werden können.

Zunächst muss der Zugriff über „Einstellungen – Allgemein – Bedienungshilfen – Geführter Zugriff“ eingeschaltet werden. Hier muss man auch den Code vergeben, mit dem man diese Einstellung später wieder zurücknehmen kann.

Danach öffnet man die App, die man für den geführten Zugriff nutzen will, in meinem Beispiel den Safari-Browser. Dann drückt man 3x hintereinander die Home-Taste. Einstellungen kann man anpassen, indem man nochmal 3x hintereinander die Home-Taste drückt und den vorher vergebenen Code eingibt. An dieser Stelle kann man den geführten Zugriff auch deaktivieren.

Alles in allem eine gute Funktion, mit der man einfach verhindern kann, das z.B. jemand in die Einstellungen des Gerätes geht und dort Unsinn anstellt.

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iOS – Geräteverwaltung mit SimpleMDM

Mobile Device Management, also die Möglichkeit ein iOS-Gerät aus der Ferne zu verwalten wird oft angeprochen, aber meistens dann aufgrund der Kosten oder der Anforderungen an Server usw. wieder sein gelassen.

Ich habe mit SimpleMDM einen Anbieter gefunden, der das von kostenlos bis sehr preiswert macht. Die ersten 5 Geräte sind kostenfrei, jedes weitere kostet 2 US-Dollar pro Monat. Die Geräteeinrichtung geht am iPad oder iPhone schnell über die Bühne. Zunächst legt man in der Weboberfläche mit „Enroll Device“ ein neues Gerät an. Dann bekommt man einen QR-Code angezeigt. Mit einem QR-Leser landet man dann gleich auf der richtigen Seite (alternativ kann man die angezeigte Einrichtungs-URL auch in Safari eintippen). Es wird ein Geräteprofil heruntergeladen und danach die SimpleMDM-App auf dem Gerät installiert.

In der Weboberläche kann man nun folgendes tun:

Anzeigen der Gerätedaten

Apps auf das Gerät ausbringen

  • Nachricht ans Gerät schicken
  • Gerät sperren
  • Gerät fern-löschen
  • Gerätecode (Passcode) löschen
  • Gerät orten

simple-mdm