Abzocke von OfficeWorldOnline.com ?

Da lag sie nun vor mir – eine Rechnung über 1.180 EUR von officeworldonline.com – aber wofür? Ich hatte nichts bestellt. Eine kurze Google-Recherche nach officeworldonline.com brachte gleich das Wort „Betrug“ in die Suchleiste.

Rechtlich betrachtet ist das was die Firma verschickt keine Rechnung, sondern ein Angebot. Und wenn man das durch Zahlung annimmt, bekommt man sehr wahrscheinlich auch die „bestellte“ Ware geliefert. Auffällig ist, das hier nur was von „offer“ steht, das Wort Rechnung nie auftaucht und die Bankverbindung in Spanien ist.

Also Vorsicht – Rechnungen aus unbekannter Herkunft lieber 3x ansehen.

So sah das Schreiben aus:

IMG_0644

Texte in Whatsapp formatieren – so gehts!

Kaum jemand weiß es – da die Funktion nicht so offensichtlich ist. Aber es funktioniert: man kann formatierten Text mit Whatsapp verschicken – also fett, kursiv oder durchgestrichen.

Und so gehts:

_kursiver Text_

*fetter Text*

~durchgestrichener Text~

Somit wird aus dieser Eingabe

whatsapp1

diese Nachricht:

whatsapp2

Das ganze funktioniert sowohl am iPhone als auch unter Android. Viel Spaß damit!

Plesk – Umzug auf anderen Server mit dem Transfer- und Migrationsmanager

Wie ich gestern geschrieben habe, musste dieser Server ja umziehen. Damit das ganze möglichst bequem, schnell und einfach ging, habe ich den Plesk Transfer- und Migrations-Manager verwendet.

Diesen kann mal als Erweiterung in Plesk nachinstallieren. Man sollte am neuen Server ähnliche Pakete installiert haben wir am Quellserver. Unter Tools & Einstellungen findet man dann den Punkt „Migrations- & Transfermanager“.

Das ganze ist relativ selbsterklärend. Man kann noch angeben, ob nur einzelne Domains oder alles übertragen werden soll. Wenn SSH auf einem anderen Port als der 22 am Quellserver läuft, muss man das auch noch vermerken. Das ganze lief bei mir dann auch, obwohl die eigentlichen Serverdienste (Apache) nicht mehr funktionsfähig waren.

Für den reibungslosen Ablauf empfielt sich folgende Reihenfolge.

  1. SMTP- und Apache-Dienste am Quell- und Zielserver beenden (über Plesk-Panel)
  2. Umzug per Migrationsmanager starten
  3. Domaineinstellungen von altem auf neuen Server ändern. Wenn man vorher von dem Umzug wusste, macht es Sinn, 1-2 Tage vorher den TTL-Wert der Domains auf einen niedrigen Wert wie z.B. 15 Minuten herunterunterzusetzen. Ansonsten dauert es nach der Änderung der DNS-Einstellungen zwischen 24 und 48 Stunden, bis man wieder per Domainname erreichbar ist!
  4. Wenn der Migrationsmanager läuft, kann man sich aus Plesk abmelden – man muss nicht vor dem Rechner sitzen! Über den Punkt „Transfer- und Migrationsmanager“ kann man jederzeit den aktuellen Fortschritt anzeigen.
  5. Im Webinterface des Serveranbieters sollte man den Reverse-DNS-Eintrag auf einen gültigen Wert setzen. Ansonsten wird man beim Versand von Mails Probleme bekommen, da SPAM-Filter häufig den rDNS abfragen.
  6. Wenn die Migration fertig ist, sollte man nochmal nachschauen, ob kein Fehler zurückgemeldet wurde. Wenn alles ok ist, dann „darf“ man die Serverdienste (SMTP und Apache) wieder starten.
  7. Nachdem die Dienste gestartet sind, sollte man alle Webseiten und Mailempfang und -versand mal testen.

Bei mir lief der Transfer zunächst gut, beim Test stellte ich dann aber fest, das die Let’s Encrypt Zertifikate der Subdomains deaktiviert waren. Das war dann aber zum Glück schnell und einfach behoben.

pmm

WordPress 4.6 wurde veröffentlicht – Editor bei mir kaputt

Seit gestern Abend bieten mir meine WordPress-Installationen das Update auf WordPress 4.6 an, was ich natürlich auch gleich mutig durchgeführt habe.

Auf den ersten Blick sah alles gut aus, bis zu dem Moment, an dem ich meinen ersten Beitrag schreiben wollte: die Icon-Leiste war nicht mehr sichtbar und der Editor funktionierte nicht mehr. Das gleiche hatte ich auch schon mit WordPress 4.4 und 4.5.

Also schnell meinen damaligen Blogartikel herausgekramt und das darin stehende umgesetzt. Und tatsächlich: Der Eintrag in der wp-config.php war verschwunden. Den schnell wieder gesetzt und schon lief auch der Editor wieder. Puh…

Interessieren würde mich aber mal die Ursache. Die Lösung habe ich ja, auch wenn ich die jetzt wohl bei jedem Update brauche.

Wie lief bei dir das Update? Freue mich über kurze Erfahrungsberichte in den Kommentaren.

Erfahrungbericht Strato vServer – Finger weg!

Seit 3 Monaten hatte ich nun einen Linux-vServer „Level 2“ bei Strato. 4 vCPUs, 8 GB RAM und 500 GB Plattenplatz sowie eine vernünftige und vollwertige Plesk-Lizenz waren gute Argumente dafür. Außerdem war mir als Severstandort Deutschland wichtig. Die Bestellung und der Umzug der Daten auf den neuen vServer erfolgte sehr problemlos und schnell. Alles kein Problem.

Aber dann, einen Monat nach Bestellung ging es an: Plesk Panel nicht mehr erreichbar, Webseiten bringen Fehler 500 oder gehen gar nicht mehr. Ich habe nichts anspruchvolles drauf – ein bisschen WordPress und ein paar Webanwendungen, aber nichts was extreme Last verursachen würde.

Also habe ich mir das mal genauer angesehen. Ein „top“ an der SSH-Shell brachte eine Serverlast zu Tage, die zwischen 5.0 und 35 lag. Also viel zu viel. Von meinem alten Anbieter war ich hier nie mehr als 2.0 bis 3.0 gewohnt, meistens sogar 0.x.

Auf eine meiner vielen Support-Mails an Strato bekam ich dann folgende Antwort:

Sie berichteten von einer Zeitweise höheren Load auf dem Virtuellen Server.

Leider ist dies bei Virtuellen Servern Systemisch bedingt. Bei Virtuellen Servern ist die Last auf den Virtuellen Servern auch immer vom „Wohlwollen“ der Nachbarn mit abhängig.

Aktuell ist Ihr Server erreichbar, die Load Average liegt mit „12.82, 9.83, 8.83“ im akzeptablen Bereich.

Sollten Ihre Projekte eine stabiel gleichbleibende Performance erfordern möchte ich Ihnen den Wechsel auf einen Physischen Server empfehlen.

Also wird eine Load von 12 vom Support als normal angesehen. Das sehe ich aber anders. Und wegen ein bisschen WordPress mag ich mir keinen dedizierten Server anschaffen, zumal das ganze vor Strato einwandfrei auf einem vServer gelaufen ist.

Was tun? Nun – ich habe jetzt einen vServer bei Webtropia und die Daten dahin gezogen. Danke der schlechten Performance des Strato-Servers hat das ganze 13 Stunden(!) gedauert. Und jetzt läuft alles stabil und mit gewohnter Geschwindigkeit. Vorher war ich schonmal bei Webtropia, habe aber dann zu Strato gewechselt, da Webtropia einige unschöne Ausfälle hatte. Aber mir scheint als wäre das jetzt im Griff. Aktuelle Load am Webtropia-vServer: 0.10

Hier noch mein Screenshot des Schreckens. Bei der Last von 32.98 ging auf dem Server nichts mehr wirklich. Die genauere Analyse hat ergeben, das der Engpass im Bereich Storage liegt, ich denke mal, das hier am vServer-Host zu viele IO-Zugriffe erfolgen. Aber der Hotline konnte ich das leider nicht erklären.

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Puh… Bin ich froh, das dieses Kapitel jetzt endlich erledigt ist…

Info: Dieser Erfahrungsbericht basiert auf Erfahrungen vom August 2016. Kann sein, das die Server mitlerweile super gut sind, kann aber auch sein, das die Situation noch die gleiche ist. Das kann ich leider, mangels Testserver nicht beurteilen.